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FAQ
(Frequently asked Questions)
GEISTESWISSENSCHAFTEN
UND INITIATIONSTECHNIKEN
1. TEIL - 2e PARTIE - 3e PARTIE
Das hier Gesagte wird vielleicht bei einigen von Ihnen
weit verbreitete Ideen vollständig in Frage stellen, aber unserer Ansicht
nach ist es unbedingt erforderlich, Ihnen ganz konkrete Überlegungen vorzulegen,
die nicht ausschliesslich philosophischer Natur sind, wie dies in vielen
vorgeblich spirituellen Kreisen so oft der Fall ist.
Wir gehen davon aus, dass Sie erwachsen genug sind, sich selbst zu lenken,
immer vorausgesetzt, Sie haben genügend Anhaltspunkte, die Ihnen
sagen, in welche Richtung Sie gehen und wie Sie effektiv dorthin gelangen.
Denn genau darum geht es : wie kann man sich in der Masse der existierenden
"Philosophien" und Methoden zurechtfinden ?
Das einzig sinnvolle Kriterium kann daher nur das Ergebnis sein. Daher
scheint uns die Wirksamkeit das Allerwichtigste, denn so kann man u.a.
viel Zeit gewinnen. Warum also nicht jetzt gleich anfangen, ausgehend
von klar analysierten Prinzipien, die sich vielfach bewährt haben ?
Unser Leitmotiv ist dabei die unabhängige Forschung. Im geistigen
Bereich ist nämlich genau das der Weg all derer, die ihr Ziel auch
wirklich erreicht haben.
Die folgenden Fragen erfordern häufig ausführlichere Antworten, und wir möchten Sie daher einladen, unseren Abonnenten-Bereich zu besuchen, denn dort finden Sie weitere Informationen zu den nachstehend angesprochenen Punkten.
INHALTSVERZEICHNIS 1. Teil
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| 1 - Welche
Anwendungsbereiche umfasst der Phosphenismus ? |
Den Phosphenismus richtig zu verstehen, ist
eigentlich ganz einfach und dann plötzlich wieder äusserst
kompliziert. Beschränkt man sich auf einen rein intellektuellen
Standpunkt, so ist er tatsächlich nur schwer zu begreifen,
denn die Mehrzahl der auftretenden Phänomene lässt sich
über den Verstand allein nicht erfassen. Erst bei der praktischen
Anwendung der angebotenen Techniken erscheinen die intellektuellen
Aspekte plötzlich sinnvoll. Dann werden sie nämlich von
der Hülle befreit, von der sie üblicherweise umgeben sind,
und durch die Entdeckungen bereichert, die auf individuelles Experimentieren
zurückzuführen sind. Und das eigene Experimentieren ist
der einzig sinnvolle Weg in diesem Bereich.
Der Phosphenismus ist ein Forschungsbereich mit mehreren
Teilgebieten und Anwendungsbereichen.
- Beim Studium der Wirkungen der Phosphene auf die Gedanken haben
sich zwei Anwendungsbereiche herauskristallisiert :
- Die Pädagogik.
- Die Entwicklung übernormaler Wahrnehmungsfähigkeiten.
- Die angewandte Gehirnphysiologie hat verschiedene Techniken inspiriert
:
- Die Cervoskopie : Die Analyse der Gehirnfunktionen durch
Doppelphosphene.
- Die Alternophonie : Sie stammt aus dem vorgenannten Bereich
und wird vor allem zur Verbesserung der Gehirnfunktionen im
weitesten Sinne eingesetzt.
- Ý Die Gyraskopie : Ein Bereich, in dem ständig neue Entdeckungen
gemacht werden und der eine besondere Funktion des Gehirns entwickelt,
nämlich die Rotationsfunktion, und zwar durch regelmässige
Meditation mit dem Gyraskop.
Alle Teilgebiete des Phosphenismus haben sich schon vielfach bewährt,
denn sie bieten zahlreiche Lösungen und ermöglichen die
verschiedensten Entdeckungen (vgl. témoignages Reaktionen).
Ihre Zukunft ist klar umrissen, und in den kommenden Jahren werden
sie wie ein Filigran unser tägliches Leben durchziehen.
Darüberhinaus bietet das Studium des Phosphenismus Antworten
auf Fragen, die bis jetzt offen geblieben sind : der Ursprung der
Religionen und das Wesen der Initiationstechniken. Auch andere Aspekte
der Menschheitsgeschichte tauchen auf ; sie bilden so etwas wie
eine Kulisse.
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| 2 - Was versteht man unter Initiation ? |
Die Initiation weist verschiedene Aspekte auf.
Zunächst, und das kann man nicht oft genug wiederholen, kommt
das Wort Initiation vom lateinischen initium, was Anfang bzw. Beginn
bedeutet. Sie entspricht also nicht der ihr in esoterischen Kreisen
üblicherweise zugesprochenen Bedeutung, die davon ausgeht,
die einmal erteilte Initiation sei die endgültige Übermittlung
eines Zustandes, der den Betreffenden direkt in die geistige Welt
eintreten lässt. Eine nähere Analyse der Traditionen und
Religionen zeigt, dass diese Konzeption nirgends existiert.
Die Initiation besteht immer in der Übertragung einer
Energie, die nicht physikalischer Natur ist, und die die Empfangsperson
von da an ständig selbst weiter nähren muss.
Dieses tägliche Nähren der Energie ermöglicht es
dem Betreffenden, sich ungreifbarer Energien bewusst zu werden und
zahlreiche ganz persönliche Phänomene zu entdecken und
zu erleben.
Durch den Einsatz der Phosphene und des rhythmischen Denkens (in
Form von oft wiederholten Gebeten, durch Wiederholen von Mantras
oder Litaneien, oder in Form von Japa, d.h. durch ununterbrochenes
Beten) erhält man Zugang zu dieser Energie.
Das Bemerkenswerte an den so erzeugten Phänomenen ist, dass
diese Übertragungen psychischer Energie durchaus untersucht,
wiederholt und überprüft werden können, was sie von
allen Lehren unterscheidet, die behaupten, sie könnten Phänomene
physikalischer Natur erzeugen (wie z.B. Telekinesie, Levitation,
usw.), und die uns bis jetzt eine entsprechende Demonstration schuldig
geblieben sind (selbst die Spiritualität ist dem materialistischen
Denken verfallen, das will doch wirklich etwas heissen !)
Tatsächlich geht es jedoch darum, die Aktivität des Gehirns
so anzuregen, dass die Nervenzellen sich in bestimmten Gehirnbereichen
synchronisieren. Dies erzeugt eine Energie von immenser Kraft, die,
wenn sie in den Bereich der Gedanken gelenkt wird, der klassischen
Beschreibung des Erwachens der Kundalini und den Phänomenen
der Bewusstseinserweiterung entspricht. Und alle Mystiker ebenso
wie alle echten Yogis beschreiben die so erlebten Phänomene
und Wahrnehmungen immer als subjektiv."Das geistige
Universum" wird also von der subjektiven Wahrnehmung geprägt. Damit kann man endlich entscheiden, welche Orientierung
man der Forschung vorzugsweise geben sollte, und das wiederum ist
ein Bereich, der in unseren materialistischen und technologischen
Systemen unbedingt untersucht werden sollte. Im tiefgreifendsten
Sinne des Wortes gehört die Initiation also in den Bereich der Gehirnphysiologie, und zwar aufgrund von Aspekten, die vor den Arbeiten von
Doktor Lefebure noch nie derart umfassend untersucht worden sind.
Alexandra David-Neel (sie hat Dr. Lefebure ärztlich konsultiert),
die lange in Tibet und Indien gelebt hat, weist ebenfalls darauf
hin, dass auch die weisesten Lamas ihr immer wieder gesagt
haben, die "Phänomene" seien subjektiver Art.
Hinweis : Die subjektiven Erfahrungen gehorchen ebenfalls
bestimmten Gesetzen, ebenso wie die Materie, und es gibt zahlreiche
Konstanten von einem Menschen zum anderen. Es handelt sich also
nicht um eine blühende Phantasie, sondern tatsächlich
um eine andere Wirklichkeit, die sich von der physikalischen Welt
unterscheidet, wenn sie auch über die Funktionen des Gehirns
mit ihr verbunden ist.
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3 - Was
versteht man unter einem Eingeweihten
(bzw. was versteht man unter einem Meister) ? |
Ein Eingeweihter bzw. ein Meister ist jemand,
der das rhytmische Denken kultiviert hat und der in der Lage ist,
diese Energie an andere weiterzugeben. So erwachen die tiefliegenden
Rhythmen der Empfangsperson, die ihrerseits, falls sie sie weiter
nährt, ausser zahlreichen subjektiven Phänomenen (Visionen,
Hellhören, Bewusstseinserweiterung (ausserkörperliche
Erfahrungen-Astralreisen), das Wahrnehmen der Chakras, das Erwachen
der Kundalini, usw.), die Fähigkeit erwirbt, diese Rhythmen
weiterzugeben. In diesem Zusammenhang könnte man sagen, dass
der Meister bzw. der Eingeweihte nichts zu sagen braucht, um diese
"Umwandlung" des Menschen in seiner Gesamtheit zu bewirken
; dennoch sollte man weder auf grundlegende Erklärungen, noch
auf das Verständnis des Initiationsprozesses verzichten.
Hinweis : Die absolute Ekstase, die die Derwische
erreichen, wird häufig auch von ihren Besuchern empfunden.
Und es wird der zum Chef der tanzenden Derwische gewählt, dem
es gelingt, eine Drehbewegung in das Bewusstsein der übrigen
Derwische zu übertragen
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| 4 - Gibt
es eine okkulte Wissenschaft, die nur an die weitergegeben wird, die
"bereit" sind, und durch die man Zugang zu besonderen Kräften
bekommt ? |
Nein ! Es gibt jedoch Menschen, die in ihrer
Kindheit instinktiv die Phosphene eingesetzt haben, während
sie sich ihren eigenen Gehirnrhythmen überliessen, wodurch
sie Zugang zu verschiedenen Erfahrungen bekamen. Hier muss man erwähnen,
dass sie selbst häufig nicht sagen können, worauf ihre
Fähigkeiten zurückzuführen sind. Aus dieser Unwissenheit
entstand dann eine sogenannte "okkulte" bzw. "Geheimwissenschaft",
die nur an die weitergegeben wird, die bereit dazu sind. Und wenn
man religiöse Traditionen und Initiationen näher untersucht,
so stellt man fest, dass sie alle ausnahmslos Phosphene verwenden,
und dass das Fixieren von direkten und indirekten Lichtquellen immer
vor allen anderen Lehren genannt wird ! Dies zeigt, dass die Wirkung
des Lichtes auf die Kreativität wie auch auf psychische Phänomene
allgemein bekannt ist und schon immer Anwendung gefunden hat.
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| 5 - Was
versteht man in der Esoterik unter "ausserkörperlicher Erfahrung
bzw. Bewusstseinserweiterung" ? |
Die ausserkörperliche Erfahrung ist ein
neurologisches Phänomen, das sich leicht auslösen lässt,
wenn man die damit zusammenhängenden, physiologischen Prozesse
kennt (es lässt sich vor allem durch das Training in rhythmischem
Denken, besonders in Verbindung mit bestimmten Schaukelbewegungen
oder Übungen wie den "statischen Muskelkontraktionen"
leicht auslösen), und man muss auch hier wieder betonen, dass
diese Phänomene vollständig subjektiv sind. Das bedeutet,
dass das alles im geistigen Bereich geschieht und dass der Körper
bei dieser Art Erfahrung keine Rolle spielt.
Daher kann dem Körper auch nichts geschehen, und es ist folglich völlig gefahrlos, sich diesem inneren Film zu überlassen.
Und das ist es ja gerade, was die Vorstellung eines Doppels rechtfertigt
: man bleibt sich seines Körpers bewusst, aber auch der Tatsache,
dass man nicht-körperliche Situationen wahrnimmt. Das Bewusstsein
nimmt also "gleichzeitig zwei verschiedene Orte wahr".
Es wird oft behauptet, man könne ausserkörperliche Erfahrungen
nur im Schlaf erleben. Das behaupten zumindest alle, die nicht wissen,
wovon sie reden.
Manche Bewusstseinszustände im Traumzustand werden häufig
mit der ausserkörperlichen Erfahrung verwechselt. Es kann
vorkommen, dass das Bewusstsein während des Träumens erhalten
bleibt, d.h. man ist sich der Tatsache bewusst, dass man schläft
und träumt (das ist die Voraussetzung für den gelenkten
Traum). In diesem Zustand genügt es, an eine Situation zu denken,
um sie sofort vor sich zu sehen. Viele Menschen verwechseln diesen
Zustand mit der ausserkörperlichen Erfahrung, doch was sie
wahrnehmen, ist nur ein Spiegelbild der im Wachzustand gespeicherten
Gedanken. Die dabei wahrgenommenen Szenen sind meist Kämpfe
mit Ungeheuern, bedrohliche Verfolgungsjagden, dramatische Situationen,
usw. Befragt man nun diese Personen, so wird einem schnell klar,
dass sie sich in "literarische" bzw. Filmatmosphären
versetzen, die ihren bewussten Träumen entsprechen. Anders
gesagt, sie sind so mit diesen Vorstellungen imprägniert, dass
diese spontan auftauchen, sobald das Bewusstsein ihnen einen Platz
einräumt. Anschliessend ist es leicht, zu glauben, es handle
sich um eine ausserkörperliche Erfahrung, in deren Verlauf
man "Astralwesen" getroffen oder bekämpft hat, und
doch handelte es sich dabei nur um eine Begegnung mit den eigenen
Dämonen.
Diese Vorstellung nennt man in der Psychologie "Wachtraum"
und in esoterischen Kreisen "untere, mittlere, höhere
Astralebene". Diese Klassifizierung in untere, mittlere und
höhere Astralebene erfolgt je nach Niveau und Qualität
des Wachtraums. Schematisch gehören quälende Träume
in die "untere" , symbolische Träume in die "mittlere"
und Träume mit spirituellem Inhalt (Kontakt mit einem geistigen
Führer) in die "höhere" Astralebene.
In all diesen Bewusstseinszuständen steht man immer nur sich
selbst gegenüber, und was man wahrnimmt, ist nur das eigene
Spiegelbild : wer damit anfängt, trübe Gedanken zu hegen,
sieht schliesslich ständig "alles schwarz" und macht
beängstigende Erfahrungen. Der Mystiker, der seine Gedanken
auf Gott richtet, sieht dagegen plötzlich Engel. All dies geschieht
entsprechend den Gesetzen der Gedankenwelt, die denen der materiellen
Welt entsprechen, jedoch im umgekehrten Sinn. Auf
der körperlichen Ebene stossen sich die Pole zweier Magnete
mit gleicher Ladung ab. Auf der geistigen Ebene ziehen sich
Gedanken gleicher Art an. Gedanken weisen also eine Polarität
sowie eine gewisse Trägheit auf, die denen der Materie entsprechen.
Sie gehorchen den gleichen Gesetzen, jedoch im umgekehrten Sinn.
Daher haben alle, die in einem ungesunden intellektuellen Milieu
leben, die gleichen Ideen auch im Schlaf, wo sie jedoch erheblich
verstärkt sind. Menschen, die eine Vorliebe für spirituelle
Literatur haben bzw. in einem spirituellen Milieu leben, haben bessere
Aussichten, auch spirituelle "Kontakte" zu erleben.
Bleiben diese Menschen in ihrem Traum bis zu einem gewissen Grad
bewusst, so haben sie den Eindruck, eine ausserkörperliche
Erfahrung oder eine "Astralreise" zu machen. Daraufhin
sagen sie dann allen, die es hören wollen, ausserkörperliche
Erfahrungen und Astralreisen seien gefährlich, obwohl sie in
Wirklichkeit weder eine ausserkörperliche Erfahrung noch eine
Astralreise gemacht haben, denn das ist etwas ganz anderes als derartige
Wachträume.
Träume können auch körperliche Auswirkungen haben
(Tetanie, Beschleunigung bzw. Verlangsamung des Blutkreislaufs in
bestimmten Körperteilen, Beschleunigung des Herzrhythmus),
was bei der ausserkörperlichen Erfahrung bzw. der Astralreise
nicht der Fall ist. In manchen dieser "Wachträume/gelenkten
Träume" erlebt man sogar Situationen ausserhalb von Zeit
und Körperschema, die so wirklich scheinen, dass manche nicht
zögern zu behaupten, sie hätten ein " früheres
Leben" wiedererlebt !
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6 - Was versteht man
eigentlich genau unter ausserkörperlicher Erfahrung bzw. unter
A stralreise ? |
Diese Frage zufriedenstellend zu beantworten,
würde hier zu lange dauern : siehe " Abonnenten-Bereich
". espace "Abonnés"
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| 7 - Kann
der Phosphenismus von der Parapsychologie untersucht werden ? |
NEIN, der Phosphenismus ist eine esoterische,
spirituelle Lehre, die auf einer Initiation beruht. Die damit gemachten
Erfahrungen fallen nicht in den Rahmen sogenannter parapsychologischer
Versuche, denn die durch Initiation gemachten Erfahrungen sind von
ganz anderer Natur.
Bemerkung : " "Das Universum der Parapsychologie ist ein Universum, das nur die überzeugen konnte, die bereits überzeugt waren. Es gibt so wenig überzeugende Ergebnisse, dass man keine grossen Anwendungsmöglichkeiten sehen kann".
Bei vielen dieser Erfahrungen ist es nicht immer leicht für
jemanden, der nicht über die erforderlichen Informationen verfügt,
richtig zu beurteilen, welcher Art die eigene Erfahrung ist. Dies
lässt sich am Beispiel eines Ausschlags verdeutlichen : es
juckt fast bis zur Unerträglichkeit. Kratzt man sich, so stellt
man fest, dass dies Erleichterung bringt. Das nennt man in der Medizin
"wohltuendes Kratzen" wo man, ausgehend von einer Pathologie,
in einen Zustand höchsten Wohlbefindens gerät, und doch
handelt es sich dabei im Bereich der Empfindungen um eine Sackgasse.
So ist es auch bei eigenen Versuchen, wie z.B. bei den Schaukelbewegungen
des Kopfes, wie sie in den Initiationstechniken angewendet werden,
wo der Betreffende, falls er diese Übungen nicht mit Hilfe
von Phosphenen analysiert hat, seinen Kopf möglicherweise zu
weit seitlich bzw. nach vorn bewegt und so eine Massage der sympathischen
Ganglien auslöst. Dies führt zu einem Zustand des Wohlbefindens,
der dem Betreffenden möglicherweise den Eindruck vermittelt,
er erlebe eine spirituelle Erfahrung, obwohl es sich nur um eine
körperliche Empfindung handelt. Es ist nicht immer leicht,
festzustellen, ob es sich nun um eine wirkliche Erfahrung oder nur
um eine körperliche Empfindung handelt.
Was körperliche Phänomene angeht, wie z.B. die berühmten Versuche von Uri Geller zur Biegung von Metallen, so genügt es wohl zu sehen, dass sich daraus eine ganze Industrie entwickelt hat, die auf dem Formgedächtnis der Metalle beruht, um sich darüber eine eigene Meinung zu bilden. Und die sogenannten "Versuche", bei denen Uhren und Wecker aus einer gewissen Entfernung (und mit einer gewissen Zeitverschiebung) "wieder in Gang gesetzt werden", sind allen Physikern gut bekannt, und zwar in Form einer Kristallisierung der Metalle. Es lassen sich noch viel zu viele Menschen an der Nase herumführen, nur weil sie sich nicht mehr an die Grundlagen der Physik erinnern. Jedes Metall neigt dazu, seine ursprüngliche Form wieder anzunehmen. So kommt es, dass Brücken, die ausschliesslich aus Metall gefertigt sind, mit der Zeit etwas kürzer werden können, ebenso wie sich eine Uhrfeder im Lauf der Jahre wieder spannt. Holt man eine Uhr heraus, die lange vergessen in einem Schubfach lag, so setzt dies den Mechanismus wieder in Gang, weil die Spannung der Feder oft ausreicht, um die Uhr mindestens eine Dreiviertelstunde lang gehen zu lassen. Und da jeder von den eigenen Kenntnissen ausgeht, sprechen manche von "psychischen Fähigkeiten", andere dagegen von "grundlegenden Gesetzen der Physik" !
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| 8 - Was
ist der Unterschied zwischen aussersinnlichen und supranormalen Wahrnehmungen
? |
Lassen Sie uns zunächst beide Ausdrücke
genau definieren.
Aussersinnliche Wahrnehmung ist, "was ausserhalb der Sinne existiert", d.h. was ohne den Einsatz der körperlichen Sinne wahrgenommen werden kann. Ohne den Einsatz dieser Sinne ist jedoch gar keine Wahrnehmung möglich. Daher ist diese Konzeption völlig absurd, auch wenn manche Menschen sich darin üben, "Gedanken" an andere " zu senden ". Damit sind sie jedoch bereits ausserhalb des Themas, was sich auch belegen lässt ; denn auch wenn man einen Menschen so isoliert, dass er von allen Wahrnehmungen der Sinne abgeschlossen ist und seine körperlichen Sinne nicht mehr angesprochen werden, so hat dieser Mensch, der in warmem Salzwasser liegt, dennoch zahlreiche Wahrnehmungen : Farben, Bilder, Töne, kinästhetische Empfindungen, Gerüche, usw. Dies scheint auf das Vorhandensein einer Wahrnehmung hinzuweisen, die ohne den Einsatz körperlicher Sinne erfolgt. Und doch erfolgen alle diese Wahrnehmungen keineswegs ohne die körperlichen Sinne. Eine aussersinnliche Wahrnehmung würde ja letztendlich bedeuten, dass man etwas "ohne die Beteiligung des Gehirns wahrnimmt", und das ist doch wohl kaum möglich. Andererseits zeigt der Versuch, bei dem die Versuchsperson von allen Wahrnehmungen der Sinne isoliert wird, dass das Gehirn gewisse Besonderheiten aufweist, und zwar u.a. ein Empfindungssystem, das die gleichen Eigenschaften besitzt wie die körperliche Wahrnehmung, das jedoch vollständig subjektiv ist !
Es handelt sich also eigentlich eher um das Gegenteil der Vorstellung
einer aussersinnlichen Wahrnehmung (Wahrnehmung ausserhalb der Sinne
; erfolgt ohne die körperlichen Sinne), nämlich um eine
Wahrnehmung innerhalb der Sinne, an der das Gehirn voll und ganz
beteiligt ist.
Das wiederum ist die Form der Wahrnehmung, die als "supranormal"
bezeichnet wird ; und sie erfolgt mit Hilfe der Sinne. Von der Ethymologie
her bedeutet supra " über " bzw. " jenseits ". Beim Versuch der
vollständigen Isolation aller sinnlichen Wahrnehmungen zeigt sich
konkret, dass es tatsächlich eine Form der Wahrnehmung gibt, die
unterhalb der Schwelle der körperlichen Sinne liegt, d.h. bevor
körperliche Reize intensiv genug werden, um eine Reaktion der Sinne
auszulösen. Diese Wahrnehmung erfolgt also jenseits der Sinne ;
es handelt sich dabei jedoch um ein inneres, eingebettetes Jenseits.
Wollte man diese Erfahrung ganz genau beschreiben, so sollte man
besser von einer Wahrnehmung sprechen, die noch vor den körperlichen
Sinnen anspricht ; also eigentlich das Gegenteil von supra. Brauchen
wir also nun einen neuen Ausdruck für die Bedeutung : Wahrnehmung
unterhalb der normalen Schwelle ?
intra : im Innern ab : ohne infra : unter
Hier sind wir mitten im Bereich des Subjektiven, d.h. einer Form
der Wahrnehmung, bei der der Einzelne der einzige Zeuge ist, ebenso
wie bei seinen Träumen oder seinen Gedanken. Subjektive Erfahrungen
gehorchen jedoch ebenfalls bestimmten Gesetzen, genau wie die Materie,
und es gibt von Mensch zu Mensch zahlreiche Konstanten. Es handelt
sich also hier nicht um eine überströmende Phantasie,
sondern um eine echte Realität, die ausserhalb des Greifbaren
liegt, obwohl sie über die Gehirntätigkeit damit in Verbindung
steht. Das Gehirn arbeitet mit chemischen und elektrischen Reaktionen,
bei denen häufig ein Energieaustausch erfolgt. Dr. Lefebure
hat entdeckt, dass uns durch den Einsatz von Licht die Möglichkeit
gegeben ist, diesen Energieaustausch zu vervielfachen. Er hat auch
nachgewiesen, dass die beiden Gehirnhälften nicht ununterbrochen
arbeiten, wie allgemein angenommen wird (man braucht sich nur anzusehen,
wie der Lehrstoff in den Schulen strukturiert wird), sondern dass
sie abwechselnd funktionieren ; und dass das Gehirn zahlreiche rhythmische
Funktionen besitzt. Schafft man nun dem Gehirn Bedingungen, bei
denen seine Rhythmen maximal stimuliert werden, so werden sie derart
verstärkt, dass die subjektive Wahrnehmung ebenso intensiv
wird wie die körperliche Wahrnehmung. Diese Verstärkung
bildet die supranormale Wahrnehmung, und genau das haben alle Heiligen
und Mystiker durch entsprechende Übungen zu erreichen versucht,
wenn sie es auch mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet haben.
Dieses subjektive Universum haben sie als die "geistige Welt"
bezeichnet.
Zwischen "subjektiv" und "objektiv" besteht
eigentlich kein echter Widerspruch. Bei dieser Zweiteilung handelt
es sich nicht um eine körperliche Realität, die der Nichtexistenz
des Geistes gegenübergestellt wird. Alles Objektive entspricht
der körperlichen Wahrnehmung ; alles Subjektive der "inneren
Wahrnehmung". Daher kann man sagen, dass die körperliche
Wahrnehmung ebenfalls ein gut Teil Subjektivität enthält,
denn schliesslich und endlich ist es unser Geist, der alle Wahrnehmungen
analysiert. Als Beweis dafür kann man anführen, dass ein
Schmerz gleicher Intensität von verschiedenen Versuchspersonen
unterschiedlich empfunden wird. Wird das Ganze dann noch mit Worten
ausgedrückt, so wird dieser Unterschied noch deutlicher, Wenn
z.B. mehrere Augenzeugen ein Ereignis beschreiben, hat man oft den
Eindruck, es handle sich keineswegs um das gleiche Vorkommnis !
Im Gegensatz dazu nimmt ein subjektives Phänomen objektiven
Charakter an, d.h. es wird zur Realität, vorausgesetzt, dass
mehrere Menschen das gleiche subjektive Phänomen wahrnehmen.
Der Traum ist ein gutes Beispiel dafür, denn aufgrund seines
Inhalts wurde er lange als eine rein subjektive Wahrnehmung betrachtet,
doch bei näherer Untersuchung hat sich herausgestellt, dass
er darüberhinaus eine elektrische Aktivität des Gehirns
anzeigte, die objektiv gemessen werden kann ; so sind Objektives
und Subjektives keineswegs Gegensätze, sondern untrennbar miteinander
verbunden.
Lassen Sie uns zunächst beide Ausdrücke genau definieren.
Aussersinnliche Wahrnehmung ist, "was ausserhalb der Sinne
existiert", d.h. was ohne den Einsatz der körperlichen
Sinne wahrgenommen werden kann. Ohne den Einsatz dieser Sinne ist
jedoch gar keine Wahrnehmung möglich. Daher ist diese Konzeption
völlig absurd, auch wenn manche Menschen sich darin üben,
"Gedanken" an andere " zu senden ". Damit sind
sie jedoch bereits ausserhalb des Themas, was sich auch belegen
lässt ; denn auch wenn man einen Menschen so isoliert, dass
er von allen Wahrnehmungen der Sinne abgeschlossen ist und seine
körperlichen Sinne nicht mehr angesprochen werden, so hat dieser
Mensch, der in warmem Salzwasser liegt, dennoch zahlreiche Wahrnehmungen
: Farben, Bilder, Töne, kinästhetische Empfindungen, Gerüche,
usw. Dies scheint auf das Vorhandensein einer Wahrnehmung hinzuweisen,
die ohne den Einsatz körperlicher Sinne erfolgt. Und doch erfolgen
alle diese Wahrnehmungen keineswegs ohne die körperlichen Sinne.
Eine aussersinnliche Wahrnehmung würde ja letztendlich bedeuten,
dass man etwas "ohne die Beteiligung des Gehirns wahrnimmt",
und das ist doch wohl kaum möglich. Andererseits zeigt der
Versuch, bei dem die Versuchsperson von allen Wahrnehmungen der
Sinne isoliert wird, dass das Gehirn gewisse Besonderheiten aufweist,
und zwar u.a. ein Empfindungssystem, das die gleichen Eigenschaften
besitzt wie die körperliche Wahrnehmung, das jedoch vollständig
subjektiv ist !
Es handelt sich also eigentlich eher um das Gegenteil der Vorstellung
einer aussersinnlichen Wahrnehmung (Wahrnehmung ausserhalb der Sinne
; erfolgt ohne die körperlichen Sinne), nämlich um eine
Wahrnehmung innerhalb der Sinne, an der das Gehirn voll und ganz
beteiligt ist.
Das wiederum ist die Form der Wahrnehmung, die als "supranormal"
bezeichnet wird ; und sie erfolgt mit Hilfe der Sinne. Von der Ethymologie
her bedeutet supra " über " bzw. " jenseits
". Beim Versuch der vollständigen Isolation aller sinnlichen
Wahrnehmungen zeigt sich konkret, dass es tatsächlich eine
Form der Wahrnehmung gibt, die unterhalb der Schwelle der körperlichen
Sinne liegt, d.h. bevor körperliche Reize intensiv genug werden,
um eine Reaktion der Sinne auszulösen. Diese Wahrnehmung erfolgt
also jenseits der Sinne ; es handelt sich dabei jedoch um ein inneres,
eingebettetes Jenseits. Wollte man diese Erfahrung ganz genau beschreiben,
so sollte man besser von einer Wahrnehmung sprechen, die noch vor
den körperlichen Sinnen anspricht ; also eigentlich das Gegenteil
von supra. Brauchen wir also nun einen neuen Ausdruck für die
Bedeutung : Wahrnehmung unterhalb der normalen Schwelle ?
intra : im Innern ab : ohne infra : unter
Hier sind wir mitten im Bereich des Subjektiven, d.h. einer Form
der Wahrnehmung, bei der der Einzelne der einzige Zeuge ist, ebenso
wie bei seinen Träumen oder seinen Gedanken. Subjektive Erfahrungen
gehorchen jedoch ebenfalls bestimmten Gesetzen, genau wie die Materie,
und es gibt von Mensch zu Mensch zahlreiche Konstanten. Es handelt
sich also hier nicht um eine überströmende Phantasie,
sondern um eine echte Realität, die ausserhalb des Greifbaren
liegt, obwohl sie über die Gehirntätigkeit damit in Verbindung
steht. Das Gehirn arbeitet mit chemischen und elektrischen Reaktionen,
bei denen häufig ein Energieaustausch erfolgt. Dr. Lefebure
hat entdeckt, dass uns durch den Einsatz von Licht die Möglichkeit
gegeben ist, diesen Energieaustausch zu vervielfachen. Er hat auch
nachgewiesen, dass die beiden Gehirnhälften nicht ununterbrochen
arbeiten, wie allgemein angenommen wird (man braucht sich nur anzusehen,
wie der Lehrstoff in den Schulen strukturiert wird), sondern dass
sie abwechselnd funktionieren ; und dass das Gehirn zahlreiche rhythmische
Funktionen besitzt. Schafft man nun dem Gehirn Bedingungen, bei
denen seine Rhythmen maximal stimuliert werden, so werden sie derart
verstärkt, dass die subjektive Wahrnehmung ebenso intensiv
wird wie die körperliche Wahrnehmung. Diese Verstärkung
bildet die supranormale Wahrnehmung, und genau das haben alle Heiligen
und Mystiker durch entsprechende Übungen zu erreichen versucht,
wenn sie es auch mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet haben.
Dieses subjektive Universum haben sie als die "geistige Welt"
bezeichnet.
Zwischen "subjektiv" und "objektiv" besteht
eigentlich kein echter Widerspruch. Bei dieser Zweiteilung handelt
es sich nicht um eine körperliche Realität, die der Nichtexistenz
des Geistes gegenübergestellt wird. Alles Objektive entspricht
der körperlichen Wahrnehmung ; alles Subjektive der "inneren
Wahrnehmung". Daher kann man sagen, dass die körperliche
Wahrnehmung ebenfalls ein gut Teil Subjektivität enthält,
denn schliesslich und endlich ist es unser Geist, der alle Wahrnehmungen
analysiert. Als Beweis dafür kann man anführen, dass ein
Schmerz gleicher Intensität von verschiedenen Versuchspersonen
unterschiedlich empfunden wird. Wird das Ganze dann noch mit Worten
ausgedrückt, so wird dieser Unterschied noch deutlicher, Wenn
z.B. mehrere Augenzeugen ein Ereignis beschreiben, hat man oft den
Eindruck, es handle sich keineswegs um das gleiche Vorkommnis !
Im Gegensatz dazu nimmt ein subjektives Phänomen objektiven
Charakter an, d.h. es wird zur Realität, vorausgesetzt, dass
mehrere Menschen das gleiche subjektive Phänomen wahrnehmen.
Der Traum ist ein gutes Beispiel dafür, denn aufgrund seines
Inhalts wurde er lange als eine rein subjektive Wahrnehmung betrachtet,
doch bei näherer Untersuchung hat sich herausgestellt, dass
er darüberhinaus eine elektrische Aktivität des Gehirns
anzeigte, die objektiv gemessen werden kann ; so sind Objektives
und Subjektives keineswegs Gegensätze, sondern untrennbar miteinander
verbunden.
Das Denken ist das erste subjektive Phänomen, das uns bewusst
wird, und es bietet uns einen Zugang zu einer ganzen Welt von Empfindungen.
Damit kann man das Denken nicht mehr ausschliesslich als das Ergebnis
der Gehirntätigkeit betrachten, doch das Gehirn ist u.a. auch
das Organ der subjektiven Wahrnehmung. In der Natur entwickelt sich
ein Organ nur, wenn bereits eine Energie vorhanden ist, die es,
je nach den Bedürfnissen der Art und des Individuums, immer
besser wahrnimmt. Die Augen z.B. haben sich nur entwickelt, weil
das Licht schon vor dem Auge existierte. Das Gehör hat sich
entwickelt, um ein bestimmtes Universum von Schwingungen besser
wahrzunehmen und so zu einer besseren Kenntnis der Umwelt beizutragen.
Das Gleiche gilt auch für alle anderen Sinnesorgane. Schliesslich
ist das Licht nicht einfach plötzlich entstanden, weil die
Augen sich entwickelt haben ! Der körperliche Prozess ist auch
für das Denken der gleiche, doch das Denken ist Ausdruck einer
bereits vorhandenen Energie, die durch die Gehirntätigkeit
wahrgenommen werden kann. Das Denken bildet die Schwelle, die zu
unserem Geist führt.
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| 9
- Was unterscheidet die Wissenschaften der Psyche von den Initiationstechniken
? |
Die Wissenschaften der Psyche forschen immer
noch, um solide Grundlagen für den Bereich zu erstellen, den
sie sich erschliessen wollen. Schon das Wort "Wissenschaft"
kann leicht Verwirrung stiften, denn in der breiten Öffentlichkeit
ist dieser Ausdruck nur allzu oft ein Synonym für erprobte,
endgültige Kenntnisse, während die Wissenschaftler selbst
sehr gut wissen, dass diese Fragen noch keineswegs so vollständig
geklärt sind, wie wir es gerne hätten. Die wissenschaftlichen
Daten und Theorien sind nämlich noch immer in der Entwicklungsphase,
und gerade das charakterisiert ja die wissenschaftliche Vorgehensweise,
und jeder kann sich selbst davon überzeugen, dass immer neue
Entdeckungen immer schneller aufeinanderfolgen.
Oft versuchen diejenigen, die sich auf die Wissenschaften der Psyche
berufen, andere davon zu überzeugen, dass die Kenntnisse im
Bereich des Geistes bereits genau feststehen, doch das ist leider
keineswegs der Fall. Beschäftigt man sich näher mit diesen
Wissenschaften, so stellt man fest, dass ein Gutteil davon auf Axiomen,
Gewissheiten und manchmal sogar Vorurteilen beruht ; und dass sie
in Wirklichkeit allesamt nur ein Interpretationsgitter anbieten,
mit dem versucht wird, Realitäten zu entschlüsseln, die
sich immer wieder der Objektivität entziehen.
Die Initiationstechniken dagegen bieten verschiedene Vorgehensweisen,
mit denen man sich Phänomene erschliessen kann, deren Existenz
schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Die Tatsache, dass die Existenz
dieser Phänomene festgestellt wurde, bedeutet noch nicht, dass
sie verstanden und erklärt werden können, sondern nur,
dass man weiss, unter welchen besonderen Bedingungen man gewisse
Erfahrungen machen kann.
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| 10 - Lassen
sich bestimmte geheimnisvolle Phänomene auf die Phosphene zurückführen
? |
Eine der Phasen des Phosphens, das diffuse Leuchten,
besitzt Eigenschaften, die es als eine Energie definieren : es ermöglicht
das Wahrnehmen von Gegenständen in völliger Dunkelheit
; es lässt sich telepathisch übertragen, und man kann
es fotografieren. Man kann ihm auch eine selbst gewählte Form
geben. Dieses diffuse Leuchten entspricht dem, was unsere Vorväter
die "heiligen Hüter " nannten. Denn wenn sich an
einem Ort Phosphensalze ansammeln, so bildet dies die Grundlage
für übernatürliche Vorkommnisse, sogenannte "Erscheinungen".
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| 11 - Gehören
manche Aspekte des Phosphenismus in den Bereich des Paranormalen ? |
Der Phosphenismus kann viele der sogenannten
paranormalen Phänomene erklären. Und wenn der Wissenschaft
auch noch einiges rätselhaft ist, so kann man davon ausgehen,
dass sie in den nächsten Jahren entsprechende Antworten finden
wird, und zwar umso schneller, je eher der Phosphenismus von wissenschaftlichen
Koryphäen untersucht wird.
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12 - Fallen
alle mit Hilfe der Phosphene gemachten Erfahrungen
in den Bereich des Subjektiven ? |
Nicht nur die Erfahrungen, die man mit Hilfe
der Phosphene macht, sondern alle psychischen bzw. geistigen Erfahrungen
fallen in den Bereich des Subjektiven.
Doktor Lefebure hat das so formuliert : " Wer nach Objektivität
sucht, wird enttäuscht werden, wer dagegen das Subjektive sucht,
wird eines Tages feststellen, dass die von ihm gemachten Erfahrungen
objektiv sind ". Damit sollten wir uns einstweilen trösten
und aufhören, wie Kinder zu reagieren. Schliesslich wurden
alle grossen Entdeckungen auf diese Weise gemacht.
Erinnern Sie sich z.B. daran, dass Einstein das Gesetz der komplexen
Relativität entdeckt hat, als er träumte, er befinde sich
auf einer Sphäre, die ihrerseits von anderen Sphären umgeben
war. Zunächst scheint dies der banalste Traum zu sein, den
man sich nur vorstellen kann, und doch hat hier die Objektivität
den Sieg über die Subjektivität davongetragen.
Das bekannteste subjektive Phänomen ist der Traum. Subjektiv,
denn wir sind die einzigen Zeugen unserer Trauminhalte, und wir
können keinen Beweis für das erbringen, was wir wahrnehmen,
wenn wir träumen. Da jedoch jeder von uns träumt, ist
dieses subjektive Phänomen in den Bereich des Objektiven übernommen
worden.
Beschreiben mehrere Personen ein subjektives Phänomen, so wird
es dadurch objektiviert.
Sobald viel mehr Menschen mystische Erfahrungen machen, werden diese
ebenfalls in den Bereich des Objektiven übernommen werden.
Die "Welt des Geistes" wird jedoch immer zum Bereich der
subjektiven Phänomene gehören, die keine Verbindung zur
Materie haben. Und inzwischen wissen wir auch, dass die, die eine
solche Verbindung herstellen wollten, mit Täuschungen gearbeitet
haben, denn das subjektive Universum, in das "der Versuch" gehört, hat keine demonstrativen Interaktionen mit Tatsachen, die von der heutigen Wissenschaft als objektiv bezeichnet werden.
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| 13 - Kann
sich der Einsatz des Phosphenismus als gefährlich erweisen ? |
Nicht beim Einsatz des Phosphenmixes. Hier ist
eher das Gegenteil zu beobachten, denn das Licht hat eine reinigende
Wirkung auf das Denken.
MANES sagte einmal "Das Licht führt zum Guten".
Tatsächlich erfolgt im gesamten Denken eine regelrechte Reinigung
der Gefühle, die den Menschen immer zu dem führt, was
ihn am besten schützt und sein inneres Gleichgewicht fördert
; manchmal sogar, ohne dass er sich dessen bewusst ist.
Die Übungen im rhythmischen Denken dagegen erzeugen eine kolossale
Energie in unserem Denken. Diese Energie wirkt wie ein Verstärker,
und gerade in der ersten Zeit verstärkt sie alle Gedanken ohne
jeden Unterschied, gute wie schlechte. Darum sollte man die Übungen
im rhythmischen Denken immer zusammen mit dem Phosphenmix ausführen,
sollte jedoch auch während des Übens seine Gedanken sorgfältig
auswählen.
Depressive Menschen sollten sich auf den Einsatz des Phosphenmixes
beschränken. Das gilt auch für Menschen mit aggressivem
Verhalten. Dieses Phänomen der Verstärkung negativer Gedanken
wird "Reinigung" genannt, und seine Intensität kann
sehr gross sein, doch mit der Zeit verschwindet es völlig.
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| 14 - Was
versteht man unter Phosphen-Telepathie ? |
Unter Telepathie verstehen wir nicht das "Senden
eines Gedankens von einer Person zu einer anderen", wie dies
allgemein üblich ist. Bei der Phosphen-Telepathie handelt es
sich tatsächlich um eine Übertragung von Rhythmen.
Unter Phosphen-Telepathie verstehen wir also die gegenseitige Induktion
eines Gehirnrhythmus. Dabei spielt die Entfernung eine wichtige
Rolle, denn je geringer die Entfernung zum Sender ist, desto intensiver
sind die Phänomene. Damit kann man die Sonnenwunder wie z.B.
Fatima erklären ; letzteres wird von der katholischen Kirche
(nach einem 13 Jahre langen Kirchenrechtsprozess), als "das
Juwel der römisch-katholischen Kirche" betrachtet ; es
handelt sich jedoch dabei um nichts anderes als ein hundertprozentiges
Phosphen-Phänomen (denn falls die Sonne sich wirklich so benommen
hätte, wie hier behauptet wird, wären wir nicht mehr hier,
um darüber zu diskutieren...), wobei die verschiedenen Bestandteile
einzeln, aber auch gemeinsam ausgelöst werden können,
ohne dass dies den spirituellen Charakter des Ereignisses auch nur
im geringsten beeinträchtigt.
Das Wort " Wunder " bezeichnet die Aufhebung der Naturgesetze.
Was die Menge auf der Ebene von Fatima wahrgenommen hat, ist das
Ko-Phosphen der Sonne, das den Eindruck einer Verdunkelung der Sonne
hervorgerufen hat.. Die übrigen Bewegungen des Ko-Phosphens
: Schaukelbewegungen, Pulsieren (was die Menschen für das Herabfallen
der Sonne gehalten haben !), Zittern, gehören alle zu den den
Phosphenen eigenen Rhythmen. Sogar das spektakuläre Phänomen
des Grases, das in Sekundenschnelle wieder trocken war, obwohl es
leicht geregnet hatte, gehört zu den Phänomenen des Phosphens,
da das diffuse Leuchten eine gewisse Wärme aufweist.
Einige Augenzeugen haben auch erwähnt, sie hätten ein
Gefühl der Wärme verspürt, andere dagegen sprachen
von einer gewissen Kühle ; dies ist typisch bei dem Versuch,
ein Phosphen auf den Handrücken zu projizieren ; diese Erfahrung
ist noch beeindruckender, wenn mehrere Personen das Phosphen auf
eine einzige Zielperson projizieren. Diese beginnt dann, spontan
hin- und herzuschaukeln, was wiederum zeigt, dass es sich bei einem
Phosphen um eine Energie handelt, die in Verbindung mit tiefsitzenden
Rhythmen steht.
Bei diesen beiden Versuchen beschreiben manche Teilnehmer ein Gefühl
leichter Wärme ; andere empfinden eher ein Gefühl der
Kühle. Auch die weisslichen Kugeln, die vom Himmel fielen,
und die die Menschen vergeblich zu fangen versuchten, weil sie sich
in Luft auflösten, waren ein Phänomen, das genau der Definition
des Phosphens entspricht : die Wahrnehmung von subjektiven Lichtempfindungen.
Wir wissen, dass, auch wenn auf der Netzhaut gar nichts mehr passiert,
immer noch eine vom Gehirn erzeugte, subtile Substanz ausgestrahlt
wird : das diffuse Leuchten. Während dieser Phase des Phosphens
kann man Gegenstände in völliger Dunkelheit wahrnehmen
; und im Verlauf dieser Phase und bei diesem Leuchten haben Mystiker
ihre Visionen.
Hinweis : Seit 1967, als Dr. Lefebure Briefe
und Telegramme an den Vatikan und an Papst Paul VI. schickte, um
darzulegen, dass die "Phänomene" von Fatima nunmehr
wissenschaftlich erklärbar seien (Enthüllungen, die dem
Papst "zu denken gaben"), spricht die Kirche nicht mehr
von "Sonnenwundern" als einem Juwel der katholischen Kirche.
Dies kommt einer stillschweigenden Anerkennung der Entdeckungen
von Dr. Lefebure gleich.
Hier noch ein anderes Beispiel für den telepathischen Effekt
der Phosphene : Sie kennen die Qualität Ihrer eigenen Gedanken
genau, z.B. die Qualität Ihres inneren Bildes bei der Vorstellung
des Konzentrationspunktes, beim Ausführen einer Schaukelbewegung.
Falls nun jemand, der bereits weiter fortgeschritten ist, diese
Übung gleichzeitig mit Ihnen macht, so werden Sie feststellen,
dass Ihnen die Konzentration auf dieses Bild viel leichter fällt.
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| 15 - Kann
man jemanden aus der Ferne beeinflussen ? |
Diese Frage weist zwei verschiedene Aspekte auf.
Der erste beschränkt sich auf das Denken als solches : Kann
man aus der Ferne in das Gehirn eines anderen Menschen eindringen
und ihm unsere eigenen Gedanken aufzwingen ? In diesem Fall ist
die Antwort ein klares Nein.
Dennoch halten viele dies für möglich, ohne je einer solchen
Demonstration beigewohnt zu haben.
Für den zweiten Aspekt sollte man den Fall eines Menschen in
Betracht ziehen, der regelmässig rhythmisches Denken übt.
Da der Rhythmus dem Denken ein strukturierendes Element verleiht,
indem er eine höhere Hierarchisierung bewirkt, fällt die
Antwort in diesem Fall ganz anders aus. Zum besseren Verständnis
möchten wir hier auf das von Dr. Lefebure gewählte Beispiel
zurückkommen : die Analogie zwischen Wind und Denken.
Das Denken gleicht ungeordneten Luftmassen : der Energieaufwand
ist gross, doch die Gesamtwirkung ist eher gering. Wind kann z.B.
keine Mauern durchdringen. Verleiht man jedoch der Luft einen Rhythmus,
so erzeugt man einen Ton. Obwohl dieser Ton milliardenmal schwächer
ist als die Energie des Windes, durchdringt er mit Leichtigkeit
Wände und Mauern. Der Unterschied liegt ausschliesslich im
Rhythmus der Energie. Denn Luftmassen, die sich sammeln und in eine
rhythmische Spiralbewegung gezogen werden, erhalten dadurch unglaubliche
Kraft und sind imstande, in Form eines Tornados oder Orkans Städte
und ganze Landstriche zu verwüsten.
Das Denken verläuft nach dem gleichen Prozess. Erfolgt es in
rhythmischer Form, so verleiht ihm dies aussergewöhnliche Kraft,
wodurch es zu einer Energie wird, die die menschlichen Fähigkeiten
vervielfacht. In diesem Fall entwickelt es Ideation, Kreativität
und Intuition ; und sobald man ihm eine Spiralbewegung verleiht,
so erhöht dies seine Kraft derart, dass es unglaublich reiche
und sehr tiefgehende innere Phänomene auslöst.
Wird nun dieses rhythmische Denken auf einen anderen Menschen projiziert,
so verstärkt dies die eigenen Gedanken des
Empfängers, wobei die Intensität von dessen Empfangsbereitschaft
abhängt. Sender und Empfänger sollten sich möglichst
nah beieinander befinden, denn die Qualität des Ergebnisses
ist umgekehrt proportional zu der zwischen ihnen liegenden Entfernung.
Hinweis : Das Verhexen bzw. die Beeinflussung
aus der Ferne wirkt nur bei abergläubischen oder sehr leicht
beeinflussbaren Menschen.
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| 16 - Was
versteht man unter Verhexen ? |
Viele Menschen halten sich für verhext,
obwohl sie sich in Wirklichkeit mit Bazillen infiziert haben, hauptsächlich
in Afrika, wo es oft mit der "Reinlichkeit" eher hapert.
Viele dieser Krankheiten werden von Analysen nicht erfasst, und
dann wird der Kranke vom Arzt häufig an den Psychiater verwiesen.
Dieser Aspekt wurde von Doktor Lefebure in seinem Buch "Spasmophilie
und Depression durch chronischen Tetanos" abgehandelt.
" Das Nervensystem ist der Sitz unseres Bewusstseins, unserer
Persönlichkeit. Und genau dort schlägt der Giftstoff des
Tetanos zu, respektiert jedoch dabei die Bereiche der Urteilsfähigkeit
und der Intelligenz. "
Daraus ergibt sich einer der furchterregendsten Eindrücke,
vermulich der schlimmste, den diese Krankheit vermittelt, nämlich
dass sich die eigene Prersönlichkeit völlig jeder Kontrolle
entzieht und zum Opfer einer unwiderstehlichen, beängstigenden
Kraft wird, die immer mehr von einem Besitz ergreift. Die eigene
Urteilskraft, die einem bleibt, zieht nun den Schluss, man sei von
einer Kraft BESESSEN, die die eigene Kraft weit übersteigt,
und der man hilflos ausgeliefert ist, wobei diese nicht nur das
Muskelsystem, sondern auch einen Teil der Psyche kontrolliert.
Man kann durchaus verstehen, dass in Zeiten, in denen man noch nicht
wusste, was auf diese Weise von einem Besitz ergriff, nämlich
winzig kleine Mengen eines Giftes, das von ein paar erbärmlichen,
winzigen Krankheitserregern abgesondert wurde, nicht nur die Mitmenschen,
die einen bis dahin völlig normalen Menschen plötzlich
mit allen Muskeln zucken sahen, wobei sie den Eindruck hatten, dies
sei gewollt, denken konnten, der oder die Betreffende sei vom Teufel
besessen : und der Betreffende selbst, d.h. der Kranke, der das
Gefühl hatte, im Banne einer Kraft zu stehen, die der seinen
weit überlegen und die auf unerklärliche Weise in seinen
Körper gedrungen war, hat sich möglicherweise selbst beschuldigt,
vom Teufel besessen zu sein.
Diese beiden Gesichtspunkte, nämlich der des Krankheitserregers
und der theologische, widersprechen sich übrigens keineswegs
: man kann davon ausgehen, dass der Krankheitserreger der Körper
des Teufels ist, schon deswegen, weil er uns Leiden aufzwingt. Und
erst recht, weil er zudem noch Charakterstörungen hervorruft,
die uns zu negativen Handlungen verleiten. Dies trifft ganz besonders
auf den Fall des Tetanos-Giftstoffs zu, der bei der Dosis eines
chronischen Tetanos den Betreffenden reizbar, ja sogar gewalttätig
werden lässt, weil er das Bedürfnis verspürt, ein
undefinierbares Gefühl muskulärer Übererregung abzureagieren.
Ausserdem verführt dieser Giftstoff den Betreffenden dazu,
die Gesellschaft anderer zu meiden und sich in einer Traumwelt zu
verlieren, weil er sich in bestimmten Zentren des Gehirns fixiert,
die dafür empfänglich sind.
Ausserdem handelt es sich bei Bazillen um eine primitive Lebensform,
ohne interzellulare Organisation, ohne Hierarchie innerhalb derselben
Art. Das ist es, was sie vom metaphysischen Standpunkt aus zu einer
Verkörperung des Teufels macht, denn sie sind eine uralte Lebensform,
so alt, dass sie zu Beginn der biologischen Entwicklung auf unserem
Planeten lange Zeit die einzige war, eine Lebensform, von der wir
uns abwenden sollten, denn unter ihrem Einfluss gleiten wir zurück
in einen primitiven Zustand. Das zeigt sich z.B. ganz klar in der
Lähmung der intellektuellen Aktivität, die die Krankheit
verursacht. Pflanzen, Tiere, vor allem jedoch die Menschen weisen
dagegen einen hohen Grad interzellularer Organisation und hierarchischer
Ordnung zwischen den verschiedenen Zellarten auf, aus denen sie
bestehen ; dies wird umso deutlicher, je später im Verlauf
der Evolution die betreffenden Wesen aufgetaucht sind. Und es zeigt
einmal mehr, dass die Organisation, die Differenzierung und die
Hierarchisierung alle in die Richtung weisen, in die die mysteriösen
Kräfte der Natur uns auf dem Weg in die Zukunft drängen.
Im Gegensatz zum Bazillen-Teufel zeigt uns das Phosphen den Weg,
auf dem wir uns vervollkommnen können.
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| 17 - Gibt
es Kontraindikationen bei der Anwendung des Phosphenismus ? |
Ebenso wie es medikamentöse Kontraindikationen
gibt (manche Medikamente können nicht zusammen mit anderen
verschrieben werden), gibt es auch beim Einsatz des Phosphenismus
gewisse Kontraindikationen. Auch Sportler müssen auf manche
Sportarten verzichten, weil sie die angestrebten Ergebnisse in Frage
stellen würden ; Boxer z.B. machen kein schweres Muskeltraining,
denn sie würden dadurch an Schnelligkeit und Geschwindigkeit
und damit auch an Reaktionsfähigkeit verlieren.
1. Kontraindikation : Die Re-birth-Technik
Re-birth ("Wiedergeburt") : Die Technik beruht
auf der Hyperventilation, die das Blut sehr stark mit Sauerstoff
anreichert, während der Kohlendioxidanteil stark absinkt, was
zu einer Alkalose führt, der Kalziumanteil des Blutes sinkt,
und bei empfindlichen Personen kann es zu Krämpfen kommen,
deren erstes Anzeichen ein Prickeln der Finger ist.
Im täglichen Leben können Sie selbst beobachten, dass
Menschen, die psychologische Probleme haben, nicht richtig atmen
können. Ihre Atmung ist sehr flach ; und wenn sie z.B. von
einer Situation überrascht werden oder eine starke Emotion
verspüren, so atmen sie nur ganz kurz ein und halten dann den
Atem an. Dies wiederum bewirkt einen Stau.
In allen Kampfsportarten lernt man dagegen, auszuatmen, um mit einer
Situation besser fertig zu werden.
- Rebirth und holotropische Atmung :
Rebirth und holotrpische Atmung sind zwei sogenannte Therapiemethoden.
Beide verwenden dieselbe Atemtechnik, nämlich die Hyperventilation.
Die Hyperventilation erzielt man durch möglichst weites Dehnen
des Brustkorbs (er wird vollständig mit Luft gefüllt),
das Ausatmen erfolgt durch den Mund. Beim Ausatmen durch die Nase
würde sich die Lunge langsamer entleeren.
Es dauert eine ganze Weile, bis man die gewünschte Wirkung
erzielt : zunächst ein Prickeln in den Gliedmassen, die auf
eine Veränderung des Kalziumgehalts im Organismus hinweisen,
der durch die Hyperventilation erzielt wird.
Ziel dieses Stadiums ist es, die eigene Angst zu überwinden.
Es kann sein, dass man Angst bekommt, zu sterben, denn die Kontraktionen
können bis zu einer beginnenden Lähmung der Zunge bzw.
des Zäpfchens gehen, weil die Wirkung dieser Hyperventilation
stark und unkontrollierbar ist. Und genau das ist der gesuchte Therapie-Effekt,
nämlich "seine bewussten und unbewussten Ängste hinter
sich zu lassen".
In der Rebirth-Technik begnügt man sich damit, dem Atemzyklus
zu folgen, ihn zu halten und das Geschehene anschliessend, am Ende
der Sitzung, in Worte zu fassen. Bei der holotropischen Atmung wird
die Atmung von Musik begleitet wie sie auch die Musiktherapie
verwendet-. Am Ende der Sitzung wird auch hier das Geschehene in
Worte gefasst und man fertigt eine Zeichnung an, die das Erlebte
zusammenfasst, und die häufig einem Mandala ähnelt.
Diese Atemtechniken ermöglichen es, die eigenen Ängste
zu überwinden : unbewusste (Geburtsstress) wie bewusste : Höhenangst,
Angst vor Geschwindigkeit, usw. Da diese Atemtechniken psychologische
Knoten lösen, fühlt man sich nach der Sitzung besser und
viel entspannter.
Viele Therapeuten setzen gern eine dieser Methoden ein, denn es
handelt sich dabei um Therapien mit psychologischer Hebelwirkung,
d.h. wenn man genau nach Vorschrift vorgeht, so stellt sich das
Ergebnis mit Sicherheit schon nach kurzer Zeit ein. Eine Therapie
besteht aus +/- 10 Sitzungen. Jede Sitzung dauert 1 Stunde, manchmal
auch 1 1/2 Stunden : es handelt sich dabei immer um Gruppensitzungen.
Diese Methoden fallen in den Bereich der Kurztherapien, da nur wenige
Sitzungen erforderlich sind.
Auf psychologischer Ebene können sich jedoch schwerwiegende
Nachwirkungen einstellen, falls man gleichzeitig rhythmisches Denken
übt, das, wie wir bereits gesehen haben, auf alle geistigen
Prozesse wie ein Verstärker wirkt. In diesem Fall wirken diese
Techniken stark verunsichernd.
- Die von Dr. Lefebure empfohlene Atmung :
Doktor Lefebure hat gezeigt, dass das wichtigste Element in der
-mystischen- Yogi-Atmung das Anhalten der Luft ist (vgl. DAS PNEUMOPHEN
oder die Atmung, die die Türen zum Jenseits öffnet), d.h.,
wie er selbst es definiert : "Es ist wichtig, einen Durst nach
Luft zu schaffen". Dieser Durst wird durch mehr oder weniger
langes Anhalten der Luft erzeugt. Luftanhalten zunächst beim
Einatmen, dann beim Ausatmen, sodass die Atmung durch diesen Zyklus
mehr oder weniger quadratisch wird. Quadratische Atmung, die er
schliesslich in eine zyklogene (spirituelle) Atmung umgewandelt
hat, und zwar mit einem ständigen Durst nach Luft, während
des gesamten Zyklus, ja sogar während der gesamten Sitzung.
- Vergleich zwischen diesen verschiedenen Atemtechniken
:
Wir sehen also, dass die spirituelle Atmung, ebenso wie die
quadratische die am Anfang leichter auszuführen
ist - den Atemtechniken vom Typ Rebirth völlig
entgegengesetzt ist.
- Die Rebirth-Technik führt zu einer maximalen und schnellen
Sauerstoffaufnahme und erzeugt infolgedessen keinen aucune soif d'air.
- Die spirituelle Atmung verlangsamt die Sauerstoffaufnahme,
sodass sich wegen des Luftanhaltens der CO2-Spiegel
erhöht und ist daher mit Durst nach Luft.
Diese beiden Atemtechniken sind also völlig gegensätzlicher
Natur. Die eine Methode ist ein Produkt der psychotherapeutischen
Forschung, die andere ein spiritueller Weg.
2. Kontraindikation : Hypnose
Die Hypnose beruht auf dem Einsatz von Suggestionen.
Und die Sophrologie, die eine Art "sanfter" Hypnose
ist, setzt ebenfalls Suggestionen ein.
Daher möchten wir auf den Unterschied zwischen Hypnose
und Phosphenismus hinweisen.
Die Hypnose ist in ihrer Anwendung untrennbar mit der
Suggestion verbunden.
Dr. Lefebure spricht in seinen Büchern oft von frei formulierten
Gebeten, d.h. von Gebeten, die man selbst erfindet, die weder
von einem anderen Menschen, noch von einer Gruppe oder irgendeiner
Ideologie vorgeschrieben werden. Wozu das Gebet ? Hier könnte
man den Vergleich mit einem Wasserkraftwerk heranziehen, dessen
Energieleistung von der Höhe des nutzbaren Gefälles
abhängt. Je höher dieses ist, desto mehr Kraft hat
das Werk zur Verfügung.
Beten heisst auch zugeben, dass es übergeordnete Kräfte
gibt, und es bedeutet, sich selbst in einen Zustand der Empfangsbereitschaft
zu versetzen, eine demütige Haltung einzunehmen. Ganz
im Gegensatz zur Autosuggestion, die nichts anderes als Selbstbestätigung
ist.
Die Autosuggestion macht den Menschen für Suggestionen
besonders empfänglich (was durch den Ausdruck "Autosuggestion"
ja bereits angedeutet wird).
Und was das Wichtigste ist, der gesuchte hypnotische Zustand
ist unvereinbar mit allen echten Yoga-Praktiken. Die Hypnose
erregt nur eine einzige "Neuronenkette", während
die Initiationstechniken darauf abzielen, zahlreiche neurologische
Pfade zu schaffen, um möglichst viele Funktionen des Gehirns
zu aktivieren.
Achtung : Die Verbindung von Rebirth +
Hypnose + Einsatz des rhythmischen Denkens kann Sie direkt in
eine psychiatrische Anstalt bringen. Nehmen Sie diese Warnung
bitte nicht auf die leichte Schulter
Manche Kombinationen
sollte man wirklich besser gar nicht erst ausprobieren.
Kann man mit Hilfe der Hypnose ausserkörperliche
Erfahrungen oder Astralreisen machen ?
Viele Menschen möchten ausserkörperliche Erfahrungen
machen, ohne genau zu wissen, worum es sich dabei handelt bzw.
was dabei geschieht. Unter diesen Umständen ist es eher
schwierig, die Phänomene zu erkennen. Es besteht
ein sehr grosser Antagonismus zwischen den Erfahrungen, die
auf einer Initiation beruhen und psychologischen Erfahrungen. Letztere gehören nicht in den Rahmen der Initiationstechniken,
die einen ganz anderen Bereich bilden. Es ist ausserordentlich
wichtig, zu wissen, in welchem Bereich man arbeiten will und
wo dessen Grenzen liegen. Man muss auch wissen, warum man eine
bestimmte Technik einsetzt, welche Ergebnisse man davon erwarten
kann, um dann selbst die Techniken auszuwählen, die man
bei seiner Erfahrungssuche einsetzen will.
Man kann weder Absolutes noch Unmögliches von unserem Gehirn
verlangen, und in der Praxis wie beim Studium ist es erforderlich,
das Gebiet zu definieren, auf dem man arbeiten möchte.
Leider beginnen viele ihre Erfahrungssuche nur, um die erlebten
Phänomene ihren Vorstellungen anzupassen, oder sie durch
die Brille der Vorurteile zu betrachten, die sich mit der Zeit
eingenistet haben. Doch sobald sie mit einem Phänomen in
Kontakt kommen, das stört, weil es Fragen aufwirft und
sie eventuell zwingt, Verschiedenes in Frage zu stellen, oder
auch, sich aus dem kleinbürgerlichen, intellektuellen Wohlbehagen
herauszuwagen, das sie sich selbst geschaffen haben, so reagieren
sie, indem sie das Phänomen ablehnen, ja, sie behaupten
sogar, es "sei gefährlich", oder es mache ihnen
Angst. Doch diese Gefahr, diese Angst ist einfach nur das Risiko,
sich selbst zu entdecken. Daher beschränken sie sich auf
oberflächliche Phänomene. Die Mehrzahl dieser Phänomene
sind ausschliesslich psychologischer Natur.
So fängt man an, sich durch eine Haltung bzw. ein Milieu
beeindrucken und beeinflussen zu lassen, obwohl diese weit eher
suggestive Wirkung haben, als einen Katalysator für echte
Erfahrungen zu bilden. Es kommt auch häufig vor, dass man
Empfindungen verspürt, die nur die Oberfläche der
"psychologischen Schicht" des Betreffenden berühren,
und doch glauben viele, jetzt ihr Ziel erreicht zu haben, oder
sie halten es für einen Kontakt mit ihrem tiefsitzenden
"Ich". In den meisten Fällen sind diese Empfindungen
nur eine Illusion, die uns grosse Befriedigung bereitet, weil
man innere Bilder sieht und ein paar Empfindungen verspürt,
was als sehr angenehm empfunden wird ; und so hört man
dann in diesem Stadium mit der Erfahrungssuche auf.
Mit den Simulatoren, die man in Freizietparks findet, und noch
ausgeprägter mit einem virtuellen Kopfhörer, können
Sie z.B. vieles intensiv erleben und je nach dem projizierten
Film "Erfahrungen" erleben, ohne dabei Ihren Sessel
zu verlassen. Sie haben das Gefühl, Ihr Körper werde
schwer oder leicht, Sie fallen, schweben nach oben, Sie werden
immer kleiner oder riesengross ; Sie fliegen oder schweben mühelos
in der Luft. Was Sie in diesem Fall erleben, ist nichts anderes
als verschiedene amüsante Sinnestäuschungen, weil
der Film verschiedene Sinnesorgane angesprochen hat. Und doch
handelt es sich dabei keineswegs um psychische Phänomene.
Sie befinden sich in einer Sackgasse der Empfindungen und wünschen
sich, die Empfindungen sollten nie mehr aufhören, weil
sie so angenehm sind. Das Gleiche passiert, wenn es Sie irgendwo
juckt : Sie kratzen sich. Nach kurzer Zeit entsteht dadurch
ein Wohlgefühl und man empfindet es als angenehm, sich
zu kratzen. In der Medizin wird dieses Phänomen "wohltuendes
Kratzen" genannt. Auch hier befinden sie sich in einer
Sackgasse der Empfindungen, die schliesslich zu einem pathologischen
Zustand wird.
Die Phänomene, die auf die Initiationstechniken zurückzuführen
sind, treten nur sehr selten beim Üben auf, sondern oft
mehrere Stunden später, manchmal auch erst am nächsten
Tag. Daher sollte man diese amüsanten Sinnestäuschungen,
die sich auf ein paar nette Augenblicke beschränken, nicht
mit den Übungen der Initiationstechniken verwechseln, die
echte Erfahrungen bewirken, die ausserhalb der Übungszeit
auftreten, häufig in der Nacht, und die das Bewusstsein
bis in die "kosmischen Ebenen" katapultieren (die
Definition finden Sie im " Abonnenten-Bereich " l'espace
"Abonnés"). Die Phänomene, die auf
die Initiationstechniken zurückzuführen sind, gehen
weit über die Empfindungen hinaus, die wir selbst erzeugen.
Und doch sind nur wenige Menschen bereit, zu versuchen, diese
Schichten, die noch an den Willen des Unbewussten gebunden sind,
hinter sich zu lassen. Die, die sich nicht abschrecken lassen,
entdecken dagegen einen anderen Aspekt ihrer selbst und des
Universums.
Die ausserkörperliche Erfahrung ist kein seltenes Phänomen.
Sie wurde schon immer eingesetzt und gehört zum Kern aller
Initiationen.
Im l'espace "Abonnés" " Abonnenten-Bereich " finden Sie schon bald weitere
Informationen zu diesem Thema, und zwar in Form von Übungsheften.
|
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| 18 - JBei
mir lassen die Ergebnisse auf sich warten |
Die Phosphentechniken wirken bei fast allen
Menschen, völlig unabhängig von sozialen oder kulturellen
Kriterien ; die Fortschritte, die jeder einzelne macht, hängen
von physiologischen Gesetzen ab und werden von Überzeugungen
oder Vorurteilen nicht beeinflusst.
Nur ganz wenige Menschen erzielen überhaupt keine Ergebnisse,
häufig, weil sie unter dem Einfluss von Medikamenten stehen,
die verhindern, dass das Gehirn normal reagiert.
Es kommt auch vor, dass jemand sagt, er habe damit nichts erreicht.
Doch wenn man dann nachhakt, stellt man schnell fest, dass die Phänomene
existieren ; doch dies ist den Betreffenden nicht bewusst geworden.
Sie haben sie einfach "verpasst".
Obwohl sie intensiv und regelmässig üben, stossen viele
auf ein Hindernis, das sie daran hindert, die eigene Entwicklung
weiter voranzutreiben, denn es ist sehr leicht, mit Hilfe des Phosphenismus
neue Erfahrungen zu machen, doch deren Auswertung kann sich manchmal
als schwierig erweisen ; das ist auf folgende Tatsache zurückzuführen
: DIE MEISTEN ANWENDER SIND NICHT IN DER LAGE, BESTIMMTE PHÄNOMENE
ZU ERKENNEN, obwohl diese für die nachfolgenden Erfahrungen
ausserordentlich wichtig sind.
Diese Behauptung kann einem a priori in einer Zeit, wo es Informationen
zu allen Bereichen gibt, merkwürdig vorkommen. Doch gerade
diese Menge an Informationen, die sich häufig gegenseitig widersprechen,
hat zur Folge, dass Menschen, die an psychischer oder spiritueller
Forschung interessiert sind, keine Möglichkeit haben, festzustellen,
welche Techniken wirklich wirksam sind, aber auch, mit welchen Phänomenen
sie dabei in Kontakt kommen können, um ihnen vorurteilslos
zu begegnen. Daher können sie auf viele echte Phänomene
gar nicht eingehen, weil diese so subtil sind, dass sie sie nicht
erkennen. So kommt es, dass Erfahrungen, die wunderbar und bereichernd
sein könnten, einfach verpasst werden.
Um diesem Mangel an seriösen Informationen entgegenzutreten,
bietet die Schule von Dr Lefebure im Abonnenten-Bereich l'espace
"Abonnés" Übungshefte an, die die verschiedenen
Phänomene, denen man beim Einsatz des Phosphenismus begegnen
kann, genau erklären, was allen Übenden, die ihre Suche,
vor allem jedoch das praktische Experimentieren, weiterführen
möchten, völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
Sobald man sich näher mit dem Phosphenismus beschäftigt,
fällt es einem viel leichter, den greifbaren Sinn vieler jahrhundertealter
Konzepte wie z.B. Hellsehen, Chakras, Kundalini, Wachtraum, gelenkter
Traum, Bewusstseinserweiterung, ausserkörperliche Erfahrung,
Astralreise usw. zu verstehen. Mit Hilfe des Phosphens lassen sich
die subjektiven Empfindungen verstärken ; und man stellt plötzlich
fest, dass auch die Gedanken eine ihnen eigene Verhaltensweise aufweisen,
an deren Regeln man sich halten muss, wenn man alle seine geistigen
Kapazitäten entwickeln will. Der Phosphenismus stellt so manches
Vorurteil und viele oberflächliche Kenntnisse in Frage. Es
handelt sich um eine vollständige, eigenständige Disziplin,
der man nichts mehr hinzuzufügen braucht, mit immensen Forschungs-
und Versuchsbereichen, von denen manche noch völlig unerforscht
sind. Damit haben die Neugierigsten unter ihnen, die mit der stärksten
Motivation, die Môglichkeit, sich voll in ihre persönlichen
Versuche und Erfahrungen zu investieren, um so möglicherweise
noch andere, neue Anwendungsbereiche zu entdecken.
|
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| 19 - Können
Drogen und psychotrope Substanzen die Wirkung des Phosphenismus erhöhen
? |
Manche Drogen wie z.B. Haschisch, Pilze, Extasy (eine synthetische
Droge) und psychotrope Substanzen können den Eindruck vermitteln,
Augenblicke der Ekstase zu erleben oder hellsehen zu können.
Doch einerseits bleibt kein derartiger Wahrnehmungszustand erhalten,
sobald einmal die halluzinogene Wirkung abgeklungen ist, und ausserdem
gehören die Wirkungen dieser Substanzen in den Bereich der
sensoriellen Erregungen (vgl. Hypnose und ausserkörperliche
Erfahrungen Hypnose et Dédoublement)
Ein Anwender hat uns von seiner Erfahrung mit L.S.D. 25 (der stärksten
L.S.D.-Variante) erzählt. Bei einem seiner Trips hatte dieser
Mann das Gefühl, er mache drei "Reisen" auf einmal,
denn er spürte eine Trennung von Intellekt, Geist und Körper,
wobei das Erlebnis des letzteren sich auf den Tod bezog : er hatte
den Eindruck, seinen eigenen Tod zu erleben und seiner Beerdigung
beizuwohnen. Sein Geist dagegen hatte ein angenehmeres Erlebnis,
er sah schwebende Lichter und spürte dabei, dass sie für
ihn unzugänglich blieben. Man beobachtet in einem solchen
Fall ein komplettes Auseinanderfallen der Persönlichkeit,
verbunden mit einer Blockade, die den Betreffenden daran hindert,
Zugang zu den höheren Ebenen zu finden, die er wahrnimmt.
Man kann der Frage nach den halluzinogenen Substanzen, vor allem
den Einsatz von Peyotl, Mescaline, Peyotl-Alkaloid, Iboga (eine
afrikanische Pflanze), und dem nur zu bekannten und zehntausendmal
stärkeren L.S.D. nicht mehr ausweichen, denn sie wird heutzutage
nur allzu oft gestellt, sowohl im Hinblick auf schamanische Rituale
wie auch durch die zunehmende Beliebtheit von Rave-Parties, wenn
wir auch der Ansicht sind, es sei nicht richtig, für diese
Drogen zu werben, und sei es auch nur unabsichtlich.
Und die Raver, mit ihrer Techno-Musik (120 Schläge pro Minute),
deren Rhythmen denen sehr ähnlich sind, die man bei manchen
Initiationszeremonien findet (von der Elektronik abgesehen), und
mit ihren "schamanischen" Zeremonien, verwenden häufig
Halluzinogene.
Doch die Halluzinogene verändern die Verhaltensweisen des
Anwenders in einer Art, die der, die sich beim Einsatz des Phosphenismus
ergibt, völlig entgegengesetzt ist.
Le Phosphénisme incorpore et harmonise davantage l'être
avec son milieu, au contraire des drogues qui, désintégrant
l'individu sur le plan caractériel, le désincruste,
le désocialise.
Der Phosphenismus integriert und harmonisiert den Menschen immer
mehr mit seinem Zentrum, im Gegensatz zu Drogen, die den Menschen
auf der Verhaltensebene auseinanderfallen lassen, seine Bindungen
zerstören und ihn schliesslich desozialisieren.
Man braucht sich nur die Reportagen von Ethnologen anzusehen,
die die negativen Auswirkungen der Droge auf die Schamanen zeigen,
um selbst zu sehen, in welchem Zustand diese sich nach ihrer Trance
befinden. So wie selbst ein halbes Glas Wein die positive Wirkung
einer Phosphenismus-Sitzung aufheben kann, führt die Einnahme
von Halluzinogenen das Bewusstsein nur in die Irre, und wer das
eine oder das andere allzu oft wiederholt, findet sich schliesslich
in einer Sackgasse der Gefühle wieder.
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| 20 - Findet der Phosphenismus auch im therapeutischen Bereich Anwendung ? |
Ein regelmässig betriebener Sport beeinflusst
Körper und Geist positiv, und die regelmässige Anwendung
des Phosphenismus zeigt eine ganz ähnliche Wirkung.
Doch von der hier genannten Wirkung und den Auswirkungen der "
Lichttherapien " abgesehen, fanden bis jetzt keine weiteren
Versuche im medizinischen Bereich statt. Möglicherweise gibt
es hier für die Ärzte von morgen noch viel Neues zu erforschen
|
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