Der Phosphenismus lehrt, wie man Lichtenergie in geistige Energie umwandeln kann.





SCHLAGWORTVERZEICHNIS

DAS PHENISCHE SYSTEM

le systeme phenique
  • 1. Phosphen
     
  • 2. Akuphen
     
  • 3. Gustatophen
     
  • 4. Pneumophen
     
  • 5. Osteophen
     
  • 6. Myophen
     
  • 7.quilibrophen, Gyrophen oder Statophen
     
  • 8. PPhen des Geruchssinns (Aromatophen oder Olfactophen)
     
  • 9. Phen des Tastsinns (Taktuphen)
     
  • 10.Subjektive Zeitwahrnehmung

  • 1. Phosphen.
    Das Phosphen entspricht dem Sehsinn.

    2. Akuphen.
    Das Akuphen entspricht dem Gehörsinn.

    3. Gustatophen.
    Das Gustatophen entspricht dem Geschmackssinn und dem Kauen.
    In den Klöstern nehmen die Mönche schweigend ihre Mahlzeit zu sich, während dem ein Bruder einen Text vorliest.
    Die Hostie erlaubt es ebenfalls, sehr gute Gustatophene hervorzurufen, da der Geschmack lange Zeit im Gaumen bleibt.
    (Sich wieder an eine Geschmacksempfindung erinnern und die Entwicklung dieses Gedankens beobachten - Erinnerungen, die mit Nahrung verbunden sind).

    4. Pneumophene.
    Le pneumophène est lié à l'acte respiratoire.

    5. Osteophene.
    Das Osteophen wird durch Vibrieren des Skelettes hervorgerufen.

    6. Myophen.
    Das Myophen ist mit der Muskelaktivität verknüpft. Kinästhetische Empfindungen, Bewegungsempfindungen. (Ausführen einer Armrotation, anschliessend das Beobachten der kinästhetischen Empfindung).

    7. Equilibrophen, Gyrophen.

    Diese Phene entsprechen dem Gleichgewichtssinn, dessen Zentrum im Innenohr lokalisiert ist.
    Es ist dieses Phen, welches die subjektive Empfindung des sich Fortbewegens oder des Treibens im Raum hervorruft.
    Ungewöhnliche Raumwahrnehmung: sich nicht scharf abgegrenzt fühlen jenseits des körperlichen Raumkonzepts mit dem Eindruck, über die Körpergrenzen hinauszugehen zum unendlich Grossen oder manchmal auch zum unendlich Kleinen. Es kann auch ein rhythmisches Pulsieren des Bewusstseins auftreten, das zwischen dem unendlich Grossen und dem unendlich Kleinen hin und her schwingt, sowie Schaukelempfindungen und das Gefühl,  im Raum zu treiben.

    8. Phen des Geruchssinnes (Aromatophen ou Olfactophen).
    Dieses Phen entspricht dem Geruchssinn.
    An heiligen Orten und Kultstätten wird Räucherwerk verwendet, um das Phen des Geruchssinnes anzuregen.
    (Sich wieder an eine Geruchsempfindung erinnern und die Entwicklung des Gedankens beobachten - Erinnerungen, Bilder, Wahrnehmen von Gerüchen, von Düften).

    9. Phen des Tastsinnes (Tactuphen).
    Dieses Phen entspricht dem Tastsinn.
    Subjektive Empfindung einer taktilen Wahrnehmung, wovon die erste, die sich zeigt, die Wahrnehmung des Doppels ist: das Empfindung, in "etwas" sinnlich nicht wahrnehmbaren enthalten zu sein, wie in einer Art von sehr angenehmem Wattekokon. In den ausserkörperlichen Wahrnehmungen folgt als nächstes die Wahrnehmung eines Fussbodens, auf dem man geht und die Wahrnehmung von Objekten, welche man berührt. In dieser Art von Erfahrungen verspürt man wirkliche Tastsinnempfindungen.
    Desgleichen für Wärmeempfindungen : kalt, warm und Empfindungen von Druck oder Leichtigkeit. Deutliche Empfindung der Leere.

    10. Subjektive Zeitwahrnehmung.
    Gewisse Erfahrungen lassen das Zeitgefühl verlieren. In den häufigsten Fällen scheinen die Erfahrungen weniger lange zu dauern als in Wirklichkeit. Zum Beispiel kann eine Sitzung von eineinhalb Stunden so empfunden werden, als hätte sie dreiviertel Stunden gedauert.
    Manchmal kann es auch geschehen, dass man eine Erfahrung macht, die sich über einen ziemlich langen Zeitraum erstreckt, auch wenn sie in der wirklichen Zeit nur einige Sekunden gedauert hat. Diese letzte Erscheinungsform findet vor allem im Halbschlaf statt.


    All diese Phene und wahrscheinlich noch andere, unerforschte (zum Beispiel das Phen der Stimme, welches durch den auditiven Gedanken gebildet werden könnte) sind, wohlverstanden, untereinander verbunden. Wenn man ein bestimmtes Phen stimuliert, hat dies zur Folge, dass man die Empfindungen, die mit einem anderen Phen zusammenhängen, sehr wohl wahrnehmen kann.

    Ausserdem existiert ein drittes Sinnessystem, welches man bis heute "psychische Zentren"oder "Chakras" nennt. Dieses System ist mit dem phenischen System verbunden. Dieses dritte Sinnessystem hängt mit dem Bewusstsein zusammen. Insofern ist es möglich, dass diese psychischen Zentren oder Chakras die Organe des Bewusstseins sind.


    PHOSPHEN :
    Vielfarbiger Fleck, der in der Dunkelheit im Blickfeld sichtbar bleibt, dies während drei Minuten nachdem etwa dreissig Sekunden lang eine Lichtquelle fixiert wurde.
  • Das Wort Phosphen ist aus dem Griechischen "phainein" abgeleitet, welches "erscheinen", aber auch "leuchten" bedeutet. Im Jahre 1838 verwendete der Naturalist Lelorgne de Savigny dieses Wort um eine Art von Glühwürmchen zu bezeichnen, der Physiologe Venzac benannte damit spontane auftretende Lichtempfindungen.
  • Doktor LEFEBURE hat das Wort Phosphenismus® geschaffen indem er das machte, was man in der Grammatik als eingeschränkten Neologismus bezeichnet, ausgehend von dem Wort Phosphen, dessen Wurzel aus dem Griechischen phôs, Licht, stammt und an Phoebus, die Sonne, erinnert.

  • DIE 11 STICHWORTE DES PHOSPHENISMUS :

    Phosphenmix : besteht darin, ein Phosphen mit einem Gedanken, visuell oder auditiv, der vorbereitet wurde, zu verknüpfen.

    Post-Phosphen : dies ist der vielfarbiger Fleck, der in der Dunkelheit im Blickfeld sichtbar bleibt, dies während drei Minuten nachdem etwa dreissig Sekunden lang eine Lichtquelle fixiert wurde.Der Phosphenmix besteht darin, ein Phosphen mit einem visuellen oder auditiven Gedanken, auf den man sich im vornherein eingestimmt hat, zu verknüpfen.

    Co-Phosphen : mit der Beleuchtung verknüpftes Phosphen (Fixieren einer Lampe : 3 Minuten).

    Gehirnalternanz : entspricht der abwechselnden Tätigkeit der beiden Hirnhälften, wie dies Doktor LEFEBURE in seinem Werk "Die Erforschung des Gehirns durch die Oszillation der Doppelphosphene" bewiesen hat. Die Phosphen-Techniken ermöglichen es, das Gleichgewicht zwischen den Hirnhälften wieder herzustellen und dadurch die Leistungsfähigkeit des Gehirns in ihrer Gesamtheit zu verbessern.

    Konzentrationspunkt : dies ist die Visualisation, die alle Übungen begleitet. Es handelt sich dabei um lichterfüllte Bilder im Geist, die zum unendlich Kleinen hin tendieren: ein Lichtpunkt, eine kleine Sonne, die Flamme einer Kerze…

    Visuelles Chaos (oder Aura) : es ist dieses, welches wir in vollständiger Dunkelheit wahrnehmen, oder in einigen Fällen auch mit offenen Augen. Es handelt sich dabei um eine Art von Phosphen. Es besteht aus milchigen, kaum wahrnehmbaren Fleckchen oder Fünkchen. Wenn sie die Jagd nach Details im visuellen Chaos aufnehmen, können Sie es mit ein wenig Erfahrung organisieren und so ein wirkliches, inneres Kino auslösen.

    Diffuses Schimmern : dies ist die letzte Phase des Phosphens. Sie ist sehr viel blasser als die anderen, leicht körnig und von einem milchigen Grau.

    Phosphensalz : in einer basisch-sauren Reaktion wird ein Salz produziert. Doktor LEFEBURE gebrauchte diesen Vergleich, um aufzuzeigen, dass der Phosphenmix - indem man ein Phosphen mit einem Gedanken vermischt - eine neue Komponente hervorbringt. Man kann dies feststellen, indem man einen Raum betritt, wo ein Phosphenismus-Kurs abgehalten wurde. Die Energie in diesem Raum ist sehr intensiv und fast greifbar.

    Phenisches System :

    dies ist die Gesamtheit aller Phene, das heisst, die Gesamtheit der physiologischen Bindeglieder zwischen den Körpersinnen und den entsprechenden geistigen Sinnen. Einmal erweckt sind sie der Anlass für das Wahrnehmen von Energien, Ereignissen oder unberührbaren Universen, das heisst für Phänomene, die nicht wahrnehmbar sind mit den körperlichen Sinnen.
    Wenn das phenische System stimuliert wird, verursacht dies das Wahrnehmen von spirituellen Ebenen, welche traditionell als "Jenseits", "unsichtbare Welten" oder "subtile Ebenen" bezeichnet werden.
    Die Entsprechung des Phosphens existiert für alle anderen physischen Sinne, zu denen man die Muskelaktivität, die Atmung, ein Phen, das mit dem Skelett in Verbindung steht, sowie die Wahrnehmung der Zeit hinzufügen muss.

    Rhythmischer Gedanke : besteht darin, denselben Gedanken in rhythmischer Art und Weise zu wiederholen. Der Rhythmus strukturiert den Gedanken und erlaubt es, eine Steigerung und Intensivierung der Gehirnenergien zu erzielen. Aus diesem Grund werden alle Übungen des Phosphenmixes in einem bestimmten Rhythmus praktiziert. Das Mantratron, das Alternophon, das Synchrophon sind Apparate, die es erlauben, rhythmisch zu arbeiten.

    Rhythmo-Phosphenismus : dies ist die vertiefte Studie der Einweihungstechniken. Diese rufen durch die Steigerung der Hirnrhythmen und inneren Energien eine Erweiterung des Bewusstseins hervor. Mittels dieser fantastischen Erfahrungen kann jeder Mensch entdecken, dass er die Möglichkeit hat, den Zugang zu einem inneren Universum zu finden, was früher einigen Auserwählten vorbehalten war. Eine detaillierte und vertiefte Studie der Einweihungsphänomene und -erfahrungen erlaubt es Ihnen, die Grundlagen Jahrtausende alten und allumfassenden Wissens zu entdecken.


    TERMINOLOGIE :

    PHOSPHENISMUS ® : das Gesamtwerk Doktor LEFEBURES.

    PHOSPHENOLOGIE ® : studium und Lehre der Wissenschaft der Phosphene.

    PHOSPHENOLOGE © : jemand, der die Einweihungstechniken lehrt.

    PHOSPHEN-PÄDAGOGE © : jemand, der den Phosphenmix in der Pädagogik und für die individuelle Entwicklung lehrt.

    NATUR-PHOSPHENOLOGE © (Naturophenologie) : Studium des Zusammenhangs zwischen Gehirn- und Naturrhythmen.

    CHROMO-PHOSPHENOLOGE © : spezialisierter Forscher, der sich mit der Wirkung der Farben des Phosphens beschäftigt.

    PHOSPHENOMANTIE © : "Humanwissenschaft" basierend auf der Interpretation der Symbole, die in den Phosphenen sichtbar werden.

    PHOSPHENOTHERAPIE © : ist der Gebrauch des Lichtes für das Wohlbefinden.

    PHOSPHENTHERAPEUT © : ein Arzt, welcher die wohltuende Wirkung des Lichtes auf seine Patienten anwendet.