DER GRÜNDER

Doktor Francis LEFEBURE
(17 september 1916 - 19 März 1988)
Leben und Werk




Ehemalige praktikum in den Hôpitaux de Paris (Pariser Krankenhäuser).
Ehemaliger Schularzt.
Ehemaliger Lehrer (Naturwissenschaften und Mathematik).
Goldmedaille und Preis des Concours Lépine (Erfinderwettbewerb), 1963.
Silbermedaille des concours Lépine, 1964.
Goldmedaille der Internationalen Erfindermesse,1964.
Weissgoldmedaille der Internationalen Erfindermesse,1967.
Silbermedailleder Welt-Erfindermesse in Brüssel,
1975 für seine Methode „Der Phosphenmix in der Pädagogik‟.

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Doktor Francis LEFEBURE wurde am 17 September 1916 in Paris, im 14. Arrondissement, geboren. Seine Mutter, Claire de SAINT-RÉMY, war eine bekannte Malerin und Dichterin. Sein Vater, Rechtsanwalt, leitete eine Fachzeitschrift über Tourismus- und Bäderrecht.

Er ging auf das französische Gymnasium, das die meisten berühmten Männer hevorgebracht hat, das Gymnasium Louis le Grand, und die Bewunderung, die er für die Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer hegte, die ihn dort unterrichtet hatten, hielt ein Leben lang an.

Mit 17 Jahren begann er das sogenannte P.C.N. (Physik, Chemie, Naturwissenschaften), damals ein Vorbereitungsjahr für das Medizinstudium. Obwohl er der jüngste von mehreren hundert Studenten war, war er bei der Abschlussprüfung unter den Besten.

Zusätzlich zu seinem klassischen Pensum interessierte er sich bereits im Alter von 13 Jahren für Methoden der Persönlichkeitsentwicklung, sowie für Abhandlungen über Yoga und Geisteswissenschaften. Dies war möglich, weil er das große Glück hatte, mitten im Quartier Latin zu wohnen, denn nur dort gab es damals Buchhandlungen, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert hatten. Diese frühzeitige Lernbegierde wurde von seiner Mutter nach besten Kräften gefördert; sie kannte sein Interesse für diese Themen und verschaffte ihm die interessantesten Bücher, die sie dazu finden konnte. So kam es, dass er bereits im Alter von 15 Jahren mit großem Interesse das gesamte Werk des Philosophen Rudolf STEINER studiert hatte, des Begründers der Anthroposophie. In späteren Jahren ging er dann allerdings völlig eigene Wege, nach seiner Entdeckung der Phosphene und der phantastischen Möglichkeiten, die sie boten.

Mit 18 Jahren begann er sein Medizinstudium, wobei sein Interesse vor allem der Anatomie, Histologie, Physiologie und medizinischen Physik galt, einem Fach, in dem er die beste Note erhielt, er konnte jedoch, ebenso wie DARWIN, keinen Geschmack an der Pathologie und der klinischen Praxis finden, hielt jedoch aus familiären Gründen durch, wenn er auch überzeugt war, diese Dinge brächten ihn von seinem eigenen Weg ab. So machte er sein Praktikum in den Pariser Krankenhäusern, wo er sich für die Abteilung Neurologie und Kinderpsychiatrie entschied.

Im Juni 1934 machte er die Bekanntschaft des Menschen, der in gewissem Sinne sein Lehrmeister wurde: Arthème GALIP, ein ukrainischer Diplomat, der Sohn des letzten Gouverneurs von Bukowina, vor der Annexion durch die UDSSR, die GALIP dazu zwang, nach Frankreich zu fliehen. Er hatte einige Zeit in einem zoroastrischen Tempel zugebracht. Dieser Lehrmeister besaß die Gabe, durch Handauflegen Visionen weiterzugeben, doch was er lehrte, war nicht viel wert. Es bestand ein Widerspruch zwischen seiner Gabe und den Übungen, die er lehrte, von denen einige sich äußerst schädlich auswirkten, während andere nichts als purer Zeitverlust waren.

GALIP verschwand nach Südamerika, sodass Doktor LEFEBURE, während er sein Medizinstudium weiterverfolgte, nun allein versuchen musste, sich mit den gegensätzlichen Auswirkungen des Handauflegens seines Lehrmeisters und den Übungen, die er von ihm gelernt hatte, zurechtzufinden. Um dies zu erreichen, schrieb er zunächst 1942 in Algier seine Doktorarbeit über die Atemübungen des Yoga: „Rhythmische Atmung und geistige Konzentration‟. Er wurde nämlich 1939 eingezogen, zuerst als Assistenzarzt, dann als Arzt mit Leutnantsrang.

Er verwendete die langen Wehrdienstjahre, um alles, was er gelernt hatte, noch einmal zu durchdenken. Diese Meditationen wurden später zur Grundlage seines Buches „Die Homologien, Analogien von Mikrokosmos und Makrokosmos‟, das er vom intellektuellen Standpunkt her für sein bestes hielt.

Im Grunde handelt es sich dabei um die Entwicklung der Theorie der Symmetrie. Hier wäre zu bemerken, dass die „offizielle‟, Wissenschaft vor kurzem mit der Untersuchung der „Fraktalen‟ und der „internen Selbstähnlichkeit‟, den gleichen Weg eingeschlagen hat… über vierzig Jahre später.

Nach seiner Entlassung wollte er seiner inneren Bestimmung folgen und begann Naturwissenschaften zu studieren, dann wurde er Lehrer für naturwissenschaftliche Fächer. Nach seiner Heirat sah er sich gezwungen, eine medizinische Laufbahn einzuschlagen: Er wurde Schularzt. Dabei arbeitete er weiter an seinen Forschungsprojekten und gründete den Verein „Homosophie‟ (Weisheit der Ähnlichkeiten); die ersten Studiengruppen für Initiationstechniken bildete er 1945.

Während er seine drei Kinder grosszog, schrieb er in seiner Freizeit das Buch „Die Macht des Christentums‟, in dem er zeigte, dass das Christentum auf Übungen aufbaute, die später abgeschafft wurden, aber auch, dass Gewaltlosigkeit die wirkungsvollste aller Kampfmethoden ist. In dieser Zeit erklärte er auch in den „Initiationsübungen‟, welche Wirkung das Handauflegen seines Lehrmeisters GALIP bei ihm gezeigt hatte, sowie die Versuche mit ausserkörperlichen Erfahrungen, zu denen ihn seine Methode (die er in den „Homologien‟ veröffentlicht hatte) geführt hatte.

Seine Begegnung mit dem indonesischen Weisen Pak SUBUH im Jahr 1959 erwies sich als entscheidend, denn er wollte die Übungen des letzteren mit denen seines ersten Lehrmeisters vergleichen. Da er kein Elektro-Enzephalogramm verwenden konnte, weil dabei alle Muskeln völlig entspannt sein müssen, kam er auf die Idee, zu untersuchen, welche Wirkung diese Varianten einundderselben Übung auf ein Phosphen hatten. So entdeckte er das erste phosphenische Phänomen, auf das vor ihm noch niemand hingewiesen hatte: die Mitbewegung des Phosphens bei einer Kopfbewegung im 2-Sekunden-Takt, während es sich bei schnelleren und in einem geringeren Grad auch bei langsameren Kopfbewegungen nicht bewegt.

 

1967 wird Dr LEFEBURE in Fontainebleau der Preis des
Salon International des Inventeurs (internationale Erfindermesse) verliehen.

Dies brachte ihn dazu, zu untersuchen, was mit zwei Phosphenen geschieht. Die Methode zur Erforschung des Gehirns durch Doppelphosphenrhythmen erwies sich als außerordentlich fruchtbar und von hohem praktischen Nutzen. Daher auch das gleichnamige Buch, zunächst in Protokollform geschrieben und im Frühjahr 1960 der Abteilung Schulwesen des Gesundheitsamtes vorgelegt, dem Doktor LEFEBURE damals angehörte. Dieses Buch beschreibt verschiedene bis dahin unbekannte Rhythmen und Phänomene des Gehirns, die man nun mit Hilfe des Zervoskops beobachten konnte, einem Gerät, für das Doktor LEFEBURE 1964 die Silbermedaille des Concours Lépine (Erfinderwettbewerb) erhielt. Er übertrug die so gemachten Entdeckungen auch auf das Ohr. So entwickelte er zunächst das Synchrophon, das später zum Alternophon wurde, ein Gerät zur Anregung der Gehirntätigkeit, und schrieb damals: „Anregung der Gehirntätigkeit durch alternatives Hören‟. Für die Wirkung seines Gerätes (Alternophon) auf das Gehirn erhielt er 1963 die Goldmedaille des Concours Lépine und 1964 die Goldmedaille des Salon International des Inventeurs (Internationale Erfindermesse) in Brüssel.

 
Die von Dr LEFEBURE durchgeführten Untersuchungen des Gehirns

1963 kam ihm die Idee, zu untersuchen, was geschieht, wenn man sich bemüht, während der Dauer des Phosphens an etwas Bestimmtes zu denken. Hier lag der Ursprung des Prinzips des „Phosphenmixes‟, einer Methode, mit der man gezielt und wirksam Gedächtnis, Intelligenz, Initiative, künstlerische Intuition und Kreativität entwickeln kann, indem man Gedanken mit Phosphenen verbindet. Im November 1975 verlieh der Salon Mondial des Inventeurs (Welt-Erfindermesse) in Brüssel Doktor LEFEBURE die Silbermedaille für seine Methode „Der Phosphenmix in der Pädagogik‟ die 2004 die sechzehnte Auflage und das 58.000 Exemplar erreicht hat.

Das Synchroskop

Diese Methode erwies sich sehr schnell als ungeheuer wirkungsvoll, und war dabei doch so einfach einzusetzen. Von da an tat er alles, um diese Technik zu perfektionieren, sie bekannt zu machen und sie auf andere Sinnesorgane auszudehnen.

Jeder seiner Leser, der ihm die bei der Anwendung erzielten Ergebnisse mitteilte, wurde so zum Mitarbeiter, dessen Name immer in Zusammenhang mit der jeweiligen Entdeckung genannt wurde (es sei denn, er verweigerte dies ausdrücklich). So konnte er in neunundzwanzig Jahren Arbeit eine umfangreiche und weltweit einmalige Dokumentation zusammenzustellen.

Mit Hilfe dieser Dokumentation gelang es, herauszustellen, welche Rolle der Phosphenismus schon immer bei der Entstehung aller Religionen gespielt hat, daher das Buch „Phosphenismus und Ursprung der Religionen‟ („Entwicklung des Hellsehens durch den Phosphenismus‟).

Zu dieser Zeit gelang es ihm auch, das Rätsel aus seiner Jugend zu lösen: woher kam die eigenartige Kraft, die sein Lehrmeister Galip beim Handauflegen besass? Tatsächlich erwies es sich, dass Phosphene sich leicht telepathisch übertragen liessen. Und die Gegenden, in denen die Religion Zarathustras verbreitet war, waren die einzigen weltweit, in denen das Erdöl einfach aus der Erde floss, wie bei einer Quelle, und dies bis hin zum Industriezeitalter. So kam es, dass eine Gruppe Menschen es bereits seit vorgeschichtlichen Zeiten soviel leichter hatte, helle, ständig brennende Feuer zu unterhalten, ohne dabei jedoch den Mechanismus im einzelnen zu analysieren: beim Nachdenken eine helle Flamme zu fixieren; d.h., unbewusst den Phosphenismus einzusetzen. Daher waren viele davon überzeugt, es gebe in diesen Gegenden Menschen, die geheimes Wissen besässen, doch in Wirklichkeit besassen sie nur jene besonderen Begabungen, die durch den von ihnen instinktiv eingesetzten Phosphenmix freigesetzt und gefördert worden waren, wobei deren Intensität und Umfang in manchen Familien seit hunderttausenden von Jahren immer mehr zugenommen hat.

Später, als er das Prinzip des Phosphenmixes auf die Atmung übertrug, schrieb er „Das Pneumophen, die Atmung, die die Türen zum Jenseits öffnet‟.

Die Übertragung auf den Bewegungssinn und die daraus gewonnenen Erkenntnisse gipfelten in der Abfassung „Von der Gebetsmühle zum spirituellen Dynamo, bzw. die Maschine, die Kundalini zum Aufsteigen bringt‟. Dieses Buch wirft ein neues Licht auf die experimentellen Grundlagen der esoterischen Traditionen des Orients. 1988 erschien dann Band II, der die neuen Anwendungsmöglichkeiten des Gyraskops beschreibt. Doktor LEFEBURE sagte selbst, dass «Das Phosphen und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Gyraskops eine Bresche iin den „Esoterismus‟ geschlagen haben. Die Erscheinungen, die früher „Eingeweihten‟ vorbehalten waren, sind damit jedem zugänglich. Die dadurch freigesetzte Kraft ist wie glühende Lava, die auf die Menschheit einströmt und sich immer weiter ihren Weg bahnt.»

Seine Begegnung mit Daniel STIENNON erwies sich als äusserst wichtig für die Verbreitung des Phosphenismus. Letzterer gründete zunächst einen Verein und dann eine Gesellschaft, die heute in der ganzen Welt bekannt ist.

Das Werk von Doktor LEFEBURE lässt sich mit dem der bekanntesten Forscher vergleichen. In über dreissig Jahren, in denen Doktor Lefebure in der ganzen Welt Konferenzen und Seminare abgehalten hat, in denen einige seiner Bücher in mehrere Sprachen übersetzt worden sind, kann man wirklich sagen, dass er seit 1945 bis zum heutigen Tag sämtliche Forscher beeinflusst hat. Alexandra DAVID-NEEL z.B. hatte das Buch, das die Grundlage des Phosphenismus bildet, „Die Homologien‟, gelesen, und kannte Doktor LEFEBURE. Viele haben in seinen Arbeiten Denkanstösse gefunden, ohne ihn je direkt beim Namen zu nennen, im Gegensatz zu Doktor LEFEBURE, der immer seine Quellen angab.

In einer so kurzen Zusammenfassung kann man leider nicht auf alle Ereignisse eines der Forschung gewidmeten Lebens eingehen, auf Begegnungen, Enttäuschungen, Freuden, Glück und Leid. Doktor LEFEBURE war vor allem ein echter Forscher; ein aussergewöhnlicher Mensch, ein Bahnbrecher, dessen hundertprozentig originelles Werk zur Grundlage vieler anderer Entdeckungen im Bereich des Geistes wurde, denn er hat eine feste Brücke zwischen der Gehirnphysiologie und den Initiationstechniken geschlagen. Er ist Autor von 30 Büchern, von denen über zwanzig sich mit dem Phosphenismus und seinen Anwendungsmöglichkeiten befassen, und Erfinder von 5 Geräten zur Anregung der Gehirntätigkeit.

Kern dieses Gesamtwerks ist die Methode des Phosphenmixes, die in allernächster Zukunft den weiteren Weg der Menschheit erheblich beeinflussen wird, sowie das, was Gegenstand und Ziel eines der Forschung gewidmeten Lebens war: die wissenschaftliche Erklärung des Ursprungs der Religionen.



Einige Daten aus der Geschichte des Phosphenismus:
  • 1916: Doktor Francis LEFEBURE wurde am 17. September 1916 in Paris geboren. Er starb am 19. März 1988 in der rue Réaumur 104, 75002 Paris.
  • 1945: Er gründet den eingetragenen Verein „Homosophie: Weisheit der Ähnlichkeiten‟, aus dem kurz darauf der eingetragene Verein „Phosphenismus‟ wird.
  • 1959: Erste Entdeckungen Dr LEFEBUREs über die Phosphene und erstes Buch über den Phosphenismus.
  • 1960: Überprüfung der Arbeiten Dr. LEFEBUREs im CNRS (nationales Forschungszentrum), im Labor des nationalen Instituts für Sport sowie im Krankenhaus Henri-Roussel in Paris.
  • 1963: Erste Goldmedaille und Preis des Concours Lépine (Erfinderwettbewerb).
  • 1967: Briefe und Telegramme an den Vatikan und seine Heiligkeit Paul VI., um ihm mitzuteilen, dass die „Erscheinungen‟ von Fatima nun wissenschaftlich erklärbar seien. Nach diesen Enthüllungen, die den Papst „sehr nachdenklich‟ gemacht haben, spricht die Kirche nicht mehr von „Sonnenwundern‟ als einem Juwel der katholischen Kirche. Dies ist mit Sicherheit als stillschweigende Anerkennung der Entdeckungen Dr LEFEBUREs zu werten.
  • 1967: Louis Cuttica fotografiert die ersten Phosphene. Im folgenden wurden über hundert Fotos gemacht.
  • 1969: Die Geheimdienste mehrerer Länder, darunter auch der französische Geheimdienst, interessieren sich für die Entdeckungen Dr LEFEBURE. Doch aufgrund der religiösen Aspekte, mit denen sie nichts anfangen können, legen sie die ganze Sache „zu den Akten‟.
  • 1974: Herausgabe des Buches „Phosphenismus, neue Erklärung des Ursprungs der Religionen‟.
  • 1975-1982: Konferenzen (Deutschland, England, Portugal, Afrika, La Réunion, französischsprechender Teil Kanadas).
  • 1981: Erste Begegnung von Daniel STIENNON und Dr LEFEBURE.
  • 1981: Nach seiner Entdeckung der „Rotationsfunktion des Gehirns‟, baut Dr LEFEBURE das erste Gyraskop.
  • 1986: Daniel STIENNON gründet die GmbH Éditions Phosphénisme.
  • 1987: Daniel STIENNON creates The School of Dr LEFEBURE, with Dr LEFEBURE as honorary president.
  • 1996: „Der Phosphenmix in der Pädagogik‟ erlebt seine 14. Auflage, mit über 56.000 verkauften Exemplaren.
  • 1997: Der Phosphenismus erscheint im Internet, in drei Sprachen (Französisch, Spanisch und Englisch).
  • 1999: Gründung eines Phosphen-Forschungszentrums im Département Gard (30).
  • 2002: E-books editions of Dr Lefebure's books available on the Internet.
  • 2006: Publication of the first „PHOSPHENIC ENERGY UNIVERSE‟ magazine.
  • 2008: The main books by Dr LEFEBURE are translated into English, they are available in PDF format.
  • 2009: Production of animations on the website (pages „The Method‟) to explain the practice of the exercises.
  • 2010: Creation of the site: the encyclopedia of the phosphenes (French).
  • 2011: Creation of the site: the encyclopedia of Phosphenism. (French).
    Launch of the first training courses by video-conference (French).